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Europa und die Revolution
Entstehung
Seite
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II. Vergangenheit.

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Schwerpunkt, gegen den die Meinung dringt, zu-sammenfällt, und nun nothwcndig stetige Schwan-kungen, ja Umstürze, als Folgen des gestörtenGleichgewichts erfolgen müssen. Was diese Ver-rückung herbeygeführt, wird sich allein aus derGeschichte der Vergangenheit begreifen, und die Be-trachtung findet sich daher dahin getrieben, aus je-nem Punkte, in den sie sich gesetzt, zuvorderst einenBlick auf die nächsten Jahrhunderte hinzuwersen,die der Gegenwart vorangegangen, und die Keimeihrer Ereignisse in sich beschlossen haben.

Es ist aber die Gegenwart in all' ihrer Zerrüt-tung, in ihren Kämpfen und Umstürzen, in ihrerTrostlosigkeit und allen ihren Hoffnungen das Werkzweyer großen Catastrophen, die sich im Natnrgangeder Geschichte aus dem großen Streite der geist-lichen und weltlichen Macht, der das Mittelalterzersiört, entwickelt haben. Todtwund waren beydeStreiter aus diesem Kampf hervorgegangen; dieinnersten Lebeusthcile der europäischen Gesellschafterkrankten in ihrem Siechthum; die alte Lebens-weise konnte nimmer fortbestehen; große Krisenmußten sich entwickeln, und in ihnen die Regene-ration des zerrütteten Organism sich verbreiten.Vieles wirkte zusammen, um den ersten Ausbruchdieser Krisen in die Kirche, die zärteren Gewebesam ersten die große Veränderung der Aspekte em-