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Europa und die Revolution
Entstehung
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I. Orientirung.

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jener Geist ohne höheren Trieb nimmer bestehen;aber wie der Same doch mit Recht von sich aus-sagen mag, daß er den Baum getragen, also kanndas Weseuhafte in ihm seine Ideen doch mit glei-chem Recht sein eigen nennen. Denn als geistigeNatur ist seine Unterwerfung keineswegs eineknechtische; unbedingt frei) in seiner innersten We-senheit sich zu entscheiden zur Rechten oder zurLinken hin, mag er das Licht aufnehmen, oder sichihm verschließen; sich dem Zuge hingeben, dernach oben, oder jenem, der nach unten führt. Sohat er schon im Ursprung sich entschieden, und indiesem Entschlüsse ist sein von Natur aufsteigendesWesen eben absteigend geworden. Zwar sagt erklüglich, es sey der betäubende Duft der Sinnen-welt gewesen, Maia den Indiern genannt, derihn in den Schlaf der Endlichkeit hinabgezogen;aber noch immer deutlich genug spricht das Ge-wissen dem Geschlechts von einer altergranen Schuld,von der ihm eine dunkle, verwitterte Erinnerunggeblieben; und nur zu klar ist sich der innere Sinnbewußt, daß die Wahl nicht zum Guten ausge-schlagen, die die edelsten Kräfte an die sinnlicheBeschränkung festgebunden, und die Geister vonoben in die Schlangenhöhle der Leidenschaften ein-gesperrt. Aber wie es auch immer nun gekom-men, der Abgestiegene hat die Verheißung der