Einleitung.
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Mitte des Gartens hoch aufgerichtet stand, undim Blüthenkelche die schaffende Kraft bewahrte.Endlich gierig das Gestirn am Gesichtskreise auf,das die Mvrgenröthe längst verkündet hatte; ihrerster Strahl traf die Blume auf des BaumesWipfel: da schlug ste brechend und tönend ihre
Blüthenblätter auseinander, Staubfaden und Staub-weg stand als die erste Awillingsgeburk desMensche» da. Der Aauber der Betäubung warin jenen Formen hingeschwuuden, und ich, der Geist,war wieder anfgewacht; nur die Menschenschöpfnng,meines Wirkens Krone, war in den süßen, bewußt-losen Schlummer der Neugebvruen tief versun-ken. Da war ichs, der wieder in Schlangengestaltmich um ihres Baumes Stamm gewunden, undihnen die Frucht der Erkenntniß bot, damit stezum Bcwußtseyn erwachen möchten. Das Weib,vom richtiger! Natnrgefühl getrieben, nahm zuerstdie Gebotene; der Mann that nach, wie sie zu-vor gethan: mit dem ersten Biffe, indem ste die
nährende Muttermilch aus des Baumes Markverschmähten, riß die Nabelschnur, die ste mit derNatur verbunden; mit dem ersten freyen Athem-znge trat der eigene, selbstständige Kreislauf durchHerz und Adern ein. Sie waren nun erst rechtans Licht erboren, und, wie ich ihnen verheißen,den Göttern gleich geworden, denn ste waren freu
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