I, Orientirnng.
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Gegenwart geworben; sie hat ein anderes be-harrliches, wodurch sie nach ihrem Verflusse> Vergangenheit wird. Eben so lebt jede Genera-tion der Menschen mit der einen ungezählten Le-benshalste in der vergangenen, mit der andernaber, die in der Summe der Menschenalter zahlt,in der folgenden, und nach einer weisen Natur?ordnung strebt überdem jedesmal Trieb und Nei-gung aus der einen Zeit in die andere vorwärtsund zurück. Darum sind ihre bildenden Kräfteimmer selbst durch eine frühere Bildungskrast be-dingt, und sic erhalten überdem allen bildsamenStoff aus der Vergangenheit, wie jeder Frühlingnur die Knospen des vorigen Jahrs entfaltet.Darum, wie im Naturgebiete das fortschreitendeWerden sich nie vom ruhigen Seyn des Besitz-standes lossagen kann, so mag das Gewordenein jeder Gegenwart sich nie der Einwirkung desGewesenen entziehen. Gleicherweise, wie dortjene wechselnde Contraktion und Erpansion desBesitzstandes im alternirenden Vorherrschen derbeyden chemischen Kräfte sich entwickelt; so wirdhier in der Ueberwncht einer der beyden histori-schen Beziehungen um die andere, jener Wechselin der Geschichte sich ergeben, der, wie er beymeinzelnen Menschen bald den Schlaf vorherrschenläßt und dann das Wachen; so in allen Zeiten