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Ueber Lebensversicherungen und andere Versorgunsanstalten
Entstehung
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fernen könnte, die ohne Kenntnis: der Sache und nur aufs Ge-rarhcwohl ihre Erperimente machen wollen.

Man kann es imnierhin zugeben, daß die meisten diesersogenannten Gründer von Versorgungsanstalten recht gute undwohlmeinende Leute waren, obschon es auch nicht, exompla»cliosa, an leichtfertigen und selbst eigensüchtigen Menschengefehlt hat, die nur ihre Eitelkeit oder ihren persönlichen Vor-theil im Auge hatten, und keinen Anstand nahmen, diesemelenden Götzen die größten Opfer, versteht sich, mit fremdemGelde, zu bringen. Aber selbst mit diesen gutmüthigen Men-schen, wenn cS ihnen an Kenntniß und Erfahrung fehlt, fahrtein Institut oft um nichts besser, als mit jenen, denen es so-gar an gutem Willen fehlt. Viele von ihnen werden durch ihreGutmüthigkeit selbst verführt, Einrichtungen zu treffen, die,nach ihrem Wunsche, daS Glück der Anstalt befördern sollen,aber in der That den Ruin derselben herbeiführen. Wenn siedann später die unglücklichen Folgen ihrer Einfalle bemerken,so suchen sie dieselben, nach Art aller Schwächlinge, so lange zubedecken und zu verschleiern, bis das Uebel ganz unheilbar wird.Nicht selten sieht man auch diese gutmüthigen Leute, wie sieihre anfänglich nur unüberlegten Streiche, wenn sie einmalins Gedränge kommen, auch wohl in der Noth durch wahrhaftböse Streiche wieder unschädlich machen oder doch so langeals möglich der allgemeinen Kenntniß entziehen wollen. Daßaber dann alles ohne Rettung verloren gehen muß, ist für sichklar. Auch davon ließen sich leider Beispiele anführen, wennes nicht besser wäre, solche Dinge einer gänzlichen Vergessen-heit zu übergeben.

Man sieht daraus, wie viel daran gelegen ist, wahrhaftgute und taugliche Vorsteher zu erhalten. Auch hier, und hierbesonders, würde die oben gerühmte Oeffentlichkeit der Ver-handlungen ihre guten Dienste thun. Ich habe selbst gar man-chen von diesen sogenannten Vorstehern, Gründern und Leiternvon Versorgungsanstalten gekannt, die, wohl sonst sehr ehren-wcrthe Männer, aber in diesem Fache selbst, dem sie vorstan-