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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
Entstehung
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blieb. Beim Eintritt in Rom von großen Erwartungen er-füllt, wurden diese keineswegs befriedigt. Das Thor delPopolo, ehemals Porta Flaminia, der Platz, die 3 auf den-selben auslautenden Hauptstraßen der Stadt, erschienen, umnicht mehr zu sagen, ganz gewöhnlich, und ich kann sagen,daß dies und die jeden poetischen Funken erstickende Oededer orrmpsgnL romnim mich ganz nüchtern und von allerEraltation befreit, auf den spanischen Platz, wo unsere Woh-nung war, ankommen ließen. Der König war bei demPrinzen Heinrich in den Wagen gestiegen und hatte einenandern Eingang gewählt, theils um dem Andränge derMenschen zu entgehen, die sich ihm bis Ponte Molle in Co-lonnen zu Fuß, Roß und Wagen entgegen drängten, theilsum einigen Hauptpunkten gleich eine flüchtige Aussicht zugönnen.

Mola di Gacta, den Ktstcn November.

Wir harrten deö Königs eine geraume Weile, als uns aberder Grund seines Ausbleibens klar wurde, und wir erwartenkonnten, daß er die Zeit, so lange es Tag war, besser be-nutzen würde, als in den vier Mauern zu sitzen, so fühltenwir den Boden unter unsern Füßen immer heißer werden, undeilten daher um unserer niedergedrückten Phantasie wieder einenAufschwung zu geben. Wohin aber anders konnte der Blick sichwenden, als nach dem St. Peter, dem Wunder der neuernBaukunst. An der Brücke der Engelsburg springt die gewal-tige Kuppel zuerst in die Augen. Noch einige Minuten —und man befindet sich auf dem Platz vor der Kirche, den dieKolonnaden wie Riesenarme umfassen. Die Ansicht der andern