Aas vorliegende Werk, welches vorzüglich dem ver-storbenen Kriegsminister und Generaladjutanten Job vonWitzlcben und seiner langjährigen einflußreichen Wirksamkeitgewidmet seyn wird, glaube ich nicht würdiger beginnen zukönnen, als durch Mittheilung zweier Denkschriften, welchefür die innere Geschichte Preußens von hoher Wichtigkeit sindund deren Bekanntmachung mir um so mehr eine Pflicht zuseyn scheint, als sich Männer, wie v. Stein und Wilhelm v.Humboldt, über Fragen der Zeit aussprechen, die gerade indiesem Augenblick in unsern Staatsorganismus so tief ein-greifen. Es sind zugleich bedeutungsvolle Bausteine zur Be-urtheilung und zur dermaleinstigen erschöpfenden Biographiedieser Männer.
Es ist gewiß vielfältig aufgefallen, daß in den „Le-bensbildern aus dem Befreiungskriege" einige Briefe des Mi-nisters vom Stein eine leidenschaftliche Verkennung des aus-gezeichneten Staatsmanns, der nun schon seit einem viertelJahrhundert an der Spitze der europäischen Politik steht,
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