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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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mitzutheilen, der daraus vielleicht etwas für Militair-Musikarrangiren kann. Das Duett No. 3. ist komisch und nimmtsich auf dem Theater sehr gut aus. Das beste Stück, einQuintett, habe ich aber nicht bekommen können.

Das Ballet Gabriele du Nergy, nach einem französischenTrauerspiel, ist eine widrige Piece. Die Pantomime wirdnicht übel, aber unglaublich outrirt gegeben, der Tanz bleibt inden Solos weit unter dem Pariser, in den Ensembles aber,und besonders was Gruppirungen anbetrifft, ist er gut zunennen, nur fehlt den Tänzern durchaus die französische Gra-zie. Das letzte Ballet komischen Inhalts, il merciantsnolnin skiAustie oder der Krämer in Aengsten war eine leichteFarce, welche das sanfte Mittel zwischen schlecht und gut hielt.Das Teatro Re, wo Lust- und Trauerspiele gegeben werden,ist in Rücksicht auf das Gebäude gegen das vorige kleinlichzu nennen. Für die Schönheiten des italienischen Trauerspielshaben wir kalte Nordscelen keinen Sinn, denn wir können esnicht begreifen, daß man sich wie toll gebcrden und die schönemelodische Sprache so zerbrechen muß, daß man nur einwiderliches Schnarren hört. Zudem waren die beiden Donnenein Paar seifte Personen, die sich wenig zu den ätherisch-griechischen Gestalten paßten, die sie zu repräsentircn hatten.Von dem dritten Theater, welches wir gesehen, brauche ichnur den Namen zu nennen, um Alles gesagt zu haben:Marionetten.

Außerdem wäre in Mailand noch der königliche Pallastbeim Dom, die jetzige Villa Reale ehemals Villa Bonaparte,mit einem hübschen Garten, und der Corso Nuovo, eine breiteschöne Promenade um einen Theil der Stadt, zu erwähnen,und vorzüglich die von Napoleon nach dem Muster der Alten

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