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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
Entstehung
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209
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ficht man in eine beträchtliche Tiefe hinab. Von Zeit zu Zeitkömmt man an Häuser, Refugc genannt, die gebaut sind, umReisende aufzunehmen. Unzählige kleine Wasserfälle sind. auf-gefangen und werden unter der Straße in die Tiefe geführt.Wo der Felsen sich dem Bau entgegenstellte und er nicht zuumgehen war, hat man ihn durchbrochen, wodurch Gallcricnentstanden sind, von denen die eine 221 Schritt lang ist. Wirwaren um ^10 Morgens auö Brieg gefahren, und kamen um3 Uhr auf dem höchsten Punkt der Straße an, wo ich die an-liegenden Alpenrosen pflückte. Aus der Länge des Wegeskannst Du abnehmen wie hoch er ist, und doch ragen solcheHöhen hervor, daß man wenigstens noch einmal so viel Zeitgebrauchte, um hinauf zu kommen.

Vavcno am Lago magglorc, den Stcn Abends.

Bevor man auf die höchste Stelle der Straße kommt,befindet man sich am Fuß des Schönhorn-Gletfchers, von demvier Waldströme in schönen Fällen in geringen Entfernungenvon einander herab und in die Tiefe stürzen. Man hat vonhier noch einen Blick in das Thal von Wallis, sieht mehrereder höchsten Schwcizerberge, als die Jungfrau, und erblickt,wenn man die Kalorie des Klaviers passirt hat, den Mont-rose, der über 14,000 Fuß hoch und der erste nach dem Montblanc ist. Man steigt nun bergab, kommt vor dem ange-fangenen neuen Hoöpice vorbei, von dem zu bedauern, daßdas herrliche Gebäude nicht fertig geworden, und sieht in derTiefe das alte Hospice am ehemaligen Wege. Wir stiegen hinab,um das Gebäude und seine Einrichtung zu sehen. Das Haushat eine thurmartigc Gestalt und ist 6 Etagen hoch. 2 Geist-

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