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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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Königs zu bringen. Der Kaiser ist gewiß, daß die Aufstel-lung einer so bedeutenden Macht im Posenscheu und an denGrenzen nicht nur die Ruhe dieser Provinz völlig sichern wird,sondern auch den Polen in Warschau bedeutend imponirt;doch hoffen wir zu Gott, daß die Rebellen bald durch unsereTruppen die verdiente Strafe erleiden sollen. Die großenDistancen verlangen bei uns immer eine bedeutende Zeit, dadie völlige Defection der polnischen Armee und die Nothwen-digkeit, die ersten Schläge entscheidend zu schlagen, es nicht er-laubt mit geringen Kräften aufzutreten. Alle Nachrichtenüber den Geist des litthauischen Corps, die dessen Chefsgeben, sind in gutem Sinn, mit einigen Ausnahmen ein-zelner, die jedoch auch nur auf Vermuthen beruhen. DaSe. Majestät die Gnade gehabt hat, mich zum Oberbefehls-haber dieser Armee zu ernennen, so wird eS meine erste Pflichtseyn, mich von allem dem erst selbst zu überzeugen und dannmit Ruhe und Kraft zu agiren, so gut es in meinen Kräftensteht. Ich bin durch ein ziemlich heftiges Erkältungsfieberhier einige Tage im Bette gehalten worden, jedoch schon jetztwieder völlig in Besserung und hoffe in der Mitte unsersDecembers nach Dünaburg und von da sehr bald nach Bialy-stock abgehen zu können. Beim Anfange der Operationenwürde es vielleicht gut seyn, mich mit Graf Gneisenau indirecte Communication zu setzen, wie ich es mit Ihnen, besterGeneral, bleiben werde, indem ich meine Briefe Anfangs überTilsit, beim ersten Vorrücken von Bedeutung aber über preu-ßisch Johannisburg schicken würde, von wo sie alsdann mitEstafetten weiter gehen könnten. Schreiben Sie mir hierübergütigst Ihre Ansicht das erste Mal noch über Petersburg,jedoch durch Grafen Czernitscheff als offene Einlage, damit