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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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mir solche schneller zukommt. Alles, was ich von unsern Trup-pen gesehen, ist im besten Zustande und eilt mit der größtenUngeduld zum Kampf; das Einzige was mich besorgt macht,ist die Verpflegung, besonders der Kavallerie, es wird dabeimit großen Schwierigkeiten zu kämpfen seyn, insonderheit beieiner Wintercampagne. Gott wird uns beistehen und mitviel Kavallerie kann man auch mehr Raum einnehmen.Sehr wichtig ist was Frankreich in dieser Lage thun wird,fährt es fort mit Mäßigung zu agiren, so ist die Erhaltungdeö allgemeinen FricdenS auf längere Zeit keine leere Hoff-nung mehr. Fängt es unmittelbar Krieg an, so hoffe ich,daß dessen Strcitkräste vor April und Mai nur unbedeutendseyn können und daß England sich an uns schließt. Daswahrscheinlichere scheint mir, daß Frankreich jetzt gleich seineSprache verstärken sich bis zum April rüstend, Englandund die Continentalmächte mit schwachen Hoffnungen hin-hält und dann im April mit kriegerischer und revolutionairerUebermacht sich auf die Nheinprovinzen wirft. In diesemFalle hoffe ich aber, daß wir mit Gott, ganz mit Polen fertig,und die vereinten Kräfte den feindlichen, besonders bei einemAngriffskriege überlegen seyn werden.

Unsere Cholera hat im Norden ganz aufgehört, dagegenzeigen sich in den südwestlichen Provinzen noch immer Spu-ren und haben sich auch nach Podolien ausgedehnt, jedoch istsie daselbst weder so contagiöS noch so tödtend als im Ostenund begnügt sich gewöhnlich an einem Orte und auf wenigeIndividuen.

Den 8tcn December.

Heute Nacht haben wir endlich Nachricht von dem Groß-fürsten Cäsarewitch bekommen, er ist mit seinen, wie es scheint