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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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Fürstbischof Joseph Fürst v. Hoheirzollern.

Au den General v. Witzlcben.

Hochwohlgeborner Herr,

Hochzuchrcnder Herr Generalmajor!

So eben aus dem Ermlandc hiehcr zurückgekehrt, nehmeich mir die Freiheit, Ew. Hochwohlgcboren, zufolge der mirin Königsberg freundlichst ertheilten Erlaubniß, anliegend eineReinschrift ganz ergebenst zu überreichen, worin man endlicheinmal eine treue Schilderung der aus der Ferne so häufigirrig beurtheilten und mannichfach gelästerten großen und herr-lichen Noma finden kann. Der ruhige und würdige Ton derDarstellung verbürgt ihre Treue und Wahrheit. Den Ein-druck, den der Anblick der Hauptstadt der katholischen Christen-heit und dcö darin waltenden religiösen und kirchlichen Lebensauf den sinnigen Reisenden gemacht hat, giebt er so rein undeinfach wieder, wie er ihn empfangen. Was die Nachschriftvon Görres betrifft, so kann man es diesem geistvollen Schrift-steller nur Dank wissen, daß er die Lügenhaftigkeit und denempörenden Undank einiger Neisebeschreiber aufdeckt und ge-bührend rüget. —

Hoffend, Ew. Hochwohlgcboren werden es nicht ungün-stig deuten, wage ich, der erwähnten Reisebeschreibung nocheinige andere kleine Schriften beizufügen. Die Philotca, einWerk des großen Franz v, Salcö, ist ein gar köstliches Büch-lein; es gehört zu denjenigen Schriften geistiger Andacht,