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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
Entstehung
Seite
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welche die Gott suchende Seele in ihrer innersten Tiefe er-quicken und beleben, indem sie den Geist mit himmlischemLichte erleuchten, und das Herz in heiliger Liebe zu Gottentzünden. Bei seiner Erscheinung ward dies Werk mit all-gemeinem Beifall aufgenommen. Heinrich IV. schätzte eSganz besonders, die Königin Maria von Medicis übersandteJakob I. ein prachtvoll gebundenes Eremplar, und dieserFürst, obgleich feindlich gegen die katholische Kirche gesinnt,verhehlte seine große Freude an diesem Buche keineswegeö.Dies salbungsvolle, treffliche Buch wird auch stets das Ent-zücken aller wahrhaft Frommen bleiben. — Die anliegendeRede auf das Fest des h. Benedict ist mir nur kürzlich ausWien zugegangen; der würdige Gegenstand ist würdig behan-delt, Ew. Hochwohlgeboren werden darin auch jene innereBeredsamkeit nicht vermissen, die der christlichen Predigt alleinWerth und Gehalt giebt, hicrnächst wird es Ihnen vielleichtnicht unangenehm seyn, eine kleine Probe katholischer Kanzel-beredsamkeit kennen zn lernen.-Ein anderes, nur eben

erschienenes Büchclchen über die Art, wie die heilige Schriftzu lesen, vom trefflichen Professor Silbert in Wien, ist sichernicht ohne Interesse für jeden, der da gern schöpfet aus demQuell des ewigen Lebens. Es enthält viel Beachtenswertstes,Zeitgemäßes, der Zeit Nothwendiges. Da gegenwärtig, zu-folge der huldvollen Genehmigung Sr. Majestät, unseres all-verehrten Monarchen, das Jubiläum in allen Diöcesen unse-res preußischen Vaterlandes gefeiert werden kann, so bin ichso kühn, schließlich noch ein Schriftchen beizulegen, worausEw. Hochwohlgeboren gcneigtcst ersehen wollen, daß diekatholische Kirche durch die Feier des Jubelablasscs nichts an-deres zu erzielen strebt, als die sittliche Besserung, die ewige