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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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ich die Ansicht über die Mangclhaftigkeit der Landwehr-Caval-lcric. Ob aber diese Vorschläge jenes hervorbringen, diesesaufheben würden, dürfte noch sehr zweifelhaft seyn. Die Ca-vallerie soll um 9 Regimenter vermehrt, und jedes 1200Pferde stark gemacht werden, von denen im Frieden nur 500im Dienst seyn sollen. Da man dies selbst für zu niedrighält, so wird vorgeschlagen, jedes Regiment mit 300 Pferdenzu vermehren und die dadurch entstehenden Augmentationendurch Grasung und durch Abkauf der Landwehr-Kavallerie vomLande zu decken.

Die Grasung wieder einzuführen, würde, glaube ich,manche Nachtheile haben, von denen der wesentlichste: daß beiplötzlichem Ausdruck) eines Krieges während der Grasungszeitauf diese Pferde in der ersten Zeit nicht viel zu rechnen ist.Nächstdem führen die Vorschläge in dieser Hinsicht auch nichtzu dem gewünschten Resultat. 300 Pferde 4 Monat aufGrasung ersparen so viel Futter als 100 Pferde im Jahre ge-brauchen, (die Kosten der Grasung nicht gerechnet.) Dadurchwürde man für die ganze Kavallerie 4500 Pferde mehrhalten, deren Ankauf mit Nebenkosten mindestens eine Summevon 450,000 Thaler erfordern würde. Nach dem, was ein-zelne Kreise bis jetzt geboten haben, um die Gestellung derLandwehr-Pferde abzulösen, und wobei pserdereiche Gegendennur 40 Pferde per Escadron boten, würde für die ganze Kavallerie5440 Pferde geben. Diese zu obigen 4500 gerechnet, giebtcirca 10,000 und es fehlten zur Summe im Vorschlage 22,000,wodurch bei ausbrechendem Kriege jedes Regiment nun nochmit 488 Pferden zu etatmäßiger Zahl von 1200 ergänztwerden müßte, deren Herbeischaffung bedeutende Schwierig-