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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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folgern zu können, daß die Vorschläge den Zweck einer innigenVereinigung nicht erreichen. Die Linien-Rcgimenter werdenunter der ihnen auferlegten Last seufzen, die Landwehr mitdieser Einrichtung der für sie daraus erwachsenden Weitläufig-keiten wegen, ebenfalls unzufrieden seyn, und zwei Theile, diebis jetzt friedlich neben einander gingen, werden dadurch ein-ander feindselig gegenüber gestellt. Daß hierbei die Linien-Rcgimenter zur Verhütung der Volksmassen wenig beitragenwerden, daß ihr Einfluß auf die Landwehr überhaupt nur sehrgering seyn kann, scheint ziemlich klar, und ich komme aufmeine vorige Behauptung zurück, die Vereinigung evistirt nurauf dem Papier. Wollte man sagen, das Linien-Regiment kannja die benöthigte Anzahl Offiziere und Unteroffiziere in dieBezirke stationiren, so würde dadurch nichts gewonnen, als diejetzige Einrichtung unter einer veränderten Form, denn daßdiesen Commandirten mehr zuzutrauen seyn sollte, als deneigends aus der Armee für das Verhältniß gewählten, dazuist kein Grund vorhanden.

5) Man glaubt in der großen Anzahl von Landwehr-Regimentern läge etwas Ombrageuses für das Ausland, undman könne die Strcitkräfte leicht übersehen, beides würde durchdie vorgeschlagene scheinbare Redaction vermieden.

Die Uebersicht der Strcitkräfte Preußens liegt in der all-gemeinen Verpflichtung zum Kriegsdienst. In einem Staat,dessen Einwohnerzahl bekannt ist, und dessen Militairgesetzejedem Waffenfähigen die Pflicht auferlegt, sich zu stellen, wennsein König befiehlt, ist das Marimum der bewaffneten Machtleicht zu berechnen. Diese Einrichtung Preußens kann höchstensdenklcinen Fürsten Ombrage geben, denn die größer» Mächte