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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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gade-Chcfs und Commandeurs völlig eines Standes, und überalle ist der commandircnde General der Provinz.

Wenn man sagt, daß die Landwehr-Offiziere einen gerin-gern Sold hätten, so ist es ein Irrthum. Alle besoldetenOffiziere der Landwehrstämme haben mit den Linien-Offizicrseinen durchaus gleichen Gehaltsetqt, mit Ausschluß der Regi-ments-EommandeurS, die nur das Stabs-OffizierSgehalt haben,weil sie nach des Königs Befehl eingehen und durch Ba-tallions-Commandeurs ersetzt werden sollen. Es sind bis jetztschon 20 Negiments-Commandeurstellen eingegangen. Solltesich jene Angabe auf die Capitains der Garde-Grenadier-Land?Wehrbataillons beziehen, welche alle nur das Gehalt zweiterClasse haben, so läßt sich wohl dagegen einwenden, daß einCapitain für die Führung einer Compagnie von 50 Mannbilligerweise nicht so viel verlangen kann, als wenn sie wiebei der Linie 125 150 Mann stark wäre.

2) Man glaubt, daß aus der getrennten Stellung derLandwehr jenes Geschrei über das stehende Heer hervorgingund daß dies mit der Vereinigung aufhören müßte. Es wirdgesagt, daß es Menschen gäbe, welche die Landwehr als ihreTruppen ansehen, im Gegensatz des ihnen verhaßtenstehenden Militairs, und daß dieser Geist sich besonders indem jüngern Personal der Regierungen verbreite, dem es einGreuel sey, daß die Armee nicht von ihnen mit regiert würde.

Wenn dieLandwehr mit derLinie so innig verbunden werdensoll, daß sie nach jener Meinung nur einen Körper ausmacht, sodürfte, was man auch für Gründe anführen möchte, Jeder-mann darin eher eine Vermehrung als Verminderung desstehenden Heeres sehen, und in wie fern dies, jenes an sichunsinnige Geschrei zum Schweigen bringt, lasse ich dahin gc-