welches das ganze Volk umschließt und dessen Enden sich inden Händen des Monarchen befinden. Dies Gesetz, wozuder Keim schon bei der Reorganisation der Armee in denneuen Kriegsartikeln gelegt wurde, ist in den Zeiten der Nothzur Reife gebracht, und hat uns wirklich zum Theil aus derNoth geholfen. Ich sehe in ihm die Aegide des Throns, undes ist ein merkwürdiges Zeichen der Zeit, daß gerade in dengebildetem Theilen des Volks, die früher erimirt waren, amwenigsten dagegen eingewendet wird.
6) Aufrechthaltung eines tüchtigen, schlagfertigen,stehenden Heeres.
Man kann mit gerechtem Stolze behaupten, daß das preußi-sche Heer sich jetzt auf einer nie gesehenen Stufe der Voll-kommenheit befindet. Verbleibt es in diesem Zustande, be-wahrt man den Geist, der jetzt in ihm herrscht, und dafürbürgt uns die Weisheit seines Schöpfers, so ist es die Säuleder Monarchie, und ein Damm gegen böse Fluch. Dem Ge-danken gebe ich gar nicht Raum, als könne je von einer Ver-minderung oder gar Aufhebung die Rede seyn, wie die unsin-nigen Schreier es wollen.
7) Regulirung des Finanz- und namentlich desStaatsschuldenwesens.
Der König hat die Nothwendigkeit häufig selbst erkannt, undder Himmel möge daher den Leuten, die an die Spitze diesesVerwaltungszweiges gesetzt sind, die nöthige Einsicht ver-leihen.
> Was über die bestehende Landwehreinrichtung in her Denk-schrift gesagt wird, und was man zur Abhülfe der Mängel