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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
Entstehung
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Kopf den Rumpf belebt und leitet, wo Regent undBolk als ein unzertrennbares Ganze gedacht werden,und ich halte die für ebenso tadelnswert!;, die dasVolk vom Regenten, als die den Regenten vom Volkezu trennen beabsichtigen. Das Resultat wird in beidenFällen dasselbe seyn. Die Geschichte liefert hierzu die traurig-sten Beispiele.

Wenn die Denkschrift sich gegen das Unwesen in denZeitungen erklärt, so ist es gewiß sehr recht. Wen sollte dasAussprcchen solcher heillosen Grundsätze nicht empören? Ichselbst habe es für meine Pflicht gehalten, aus mehrere der-gleichen Aeußerungen als Thatsache aufmerksam zu machen.Wenn indessen behauptet wird, daß alle gelcsensten öffentlichenBlätter im Solde der revolutionären Partei wären, so glaubeich bemerken zu können, daß in Deutschland nur folgende Zeit-schriften eine gefährliche Tendenz haben*): Bremer Zeitung,Oppositionsblatt (welches jedoch, seit es nach dem Verbotwieder erscheint, ungleich gemäßigter als vorher ist), Nemesis,neuer Rheinischer Merkur, Aarauer Zeitung (die BelgischenBlätter, die wohl die ärgsten sind, rechne ich nicht mit, weilsie in Deutschland vcrhältnißmäßig wenig gelesen werden).Als Gegengift dienen alle übrigen Zeitschriften, von denen ichals die wirksamsten, den östreichischen Beobachter, dieallgemeineZeitung,Kotzcbue's litterarisches W och cn-

*) Ich will hieraus keineswegs herleiten, daß von der größern oderkleinern Zahl allein die Gefahr abhänge, weil ich wohl weiß, daß EinPestkranker hinreichend ist, eine ganze Generation zu verderben; aber ichwill dadurch zeigen, daß es im Ganzen nur wenige Schriftsteller giebt, diemit den gefährlichen Grundsätzen aus Licht treten.