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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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fti't mehreren Jahren, wo man in das Feld der Theoriengerathen, ein Schwanken in den Administrationsgrundsätzenwahrzunehmen ist, daß man als Grundmarimen angenom-men zu haben scheint, alles Alte zu verbannen, mehr weil esalt, als weil es nicht tauglich ist muß man der Wahrheitgemäß gestehen; wer könnte es aber wohl wagen, hieraus einGewebe absichtlicher Vcrrätherei herzuleiten. Vielmehr glaubeich, nach meiner innigen Ueberzeugung, behaupten zu können,daß sich unter den Ministern, wie verschieden ihre individuel-len Ansichten auch immer sehn mögen, nicht ein einziger be-findet, der Grundsätze hegte, die der geheiligten Person desKönigs gefährlich wären, daß unter den übrigen Beamtenaller Classen manche craltirte Köpfe, vielleicht mancher bösge-gesinnte Mensch befindlich sehn kann, bei weitem die Mehrzahlaber treu ergeben ist, und jene wenigen gefährlichen Subjecteohne bedeutenden nachtheiligen Einfluß sind.

Aus allem diesen glaube ich folgern zu können, daß,wenn gleich die Regierung nicht sorglos sehn darf, sondernmit erhöhter Thätigkeit der Verbreitung gefährlicher revolutio-närer Grundsätze entgegenarbeiten, und falls die Gesetzgebungfür solche Fälle mangelhaft wäre, die nöthigen Ergänzungenmachen muß, demnach keineswegs eine solche Gefahr vorhan-den ist, wie es in der Denkschrift, und nach der darin ausge-sprochenen Meinung eines hochgestellten Mannes zu seynscheint.

Das größte Unglück, was einen Staat treffenkann, und woraus sich alles Uebel unberechenbar-entwickelt, ist Störung der innigen Vereinigung desRegenten mit dem Volke, Trennung des Hauptesvom Körper. Nur da ist Heil und Segen, wo der