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Leidenschaften der Menschen entfesselte, eine politische Rich-tung genommen hat; — die Behauptung aber, daß es einerevolutionaire Partei gebe, d. i. (nach dem Sinne dcöWorts) eine Verbindung, die zu einem bestimmten Zweck,nach bestimmten Grundsätzen handelt, scheint mir mindestensgewagt. Daß sich nun gar jene Partei schon in alle Ver-waltungözweige cingeschlichen habe, daß die Behörden sopflichtvergessen wären, Maaßregeln vorzuschlagen, die den un-seligen Zustand Frankreichs im Jahre 1789 herbeiführen sol-len, ist eine so harte Beschuldigung, daß, wenn sie nur zurHälfte wahr, die allerstrengsten Maaßregeln nöthig machenwürde. Denn Vorschläge zur Verwaltung werden demKönige nur durch die höchsten Staatsbeamten vorgelegt, nach-dem diese sie durch die Directoren der verschiedenen Branchenhaben bearbeiten lassen, es entsteht daher nun die Alternative,daß entweder sowohl die Minister, als ihre ersten Räthe demThrone gefährliche Grundsätze hegen, oder sich durch niedereOfficianten, die davon angesteckt sind, leiten lassen. Beidesläuft auf eins hinaus, und wäre es gegründet, so befändesich die geheiligte Person des Königs auf einem Vulkan, derjeden Augenblick mit einer Erplosion drohte. In Frankreichging die Revolution aus dem tiers etat hervor. Einige kräf-tige Maaßregeln der Regierung hätte die Sache in der Ge-burt ersticken können, denn der Adel, die Beamten und dasMilitair waren im Anfang noch für den König. Weit schlim-mer wäre die Lage der Dinge in Preußen, wenn aus die Be-amten, in deren Hände sich die feinsten Fäden der Regierungbefinden, nicht mehr zu rechnen seyn sollte. Wo wären aberwohl die Beweise hierzu? Daß Fehler in der Verwaltung vor-fallen, haben Se. Majestät mehrfach selbst bemerkt, daß sogar