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hatte Witzleben wählend dce öftern Vertretungen des Ministers,zu genau kennen gelernt, als daß er nicht die unerläßliche Noth-wendigkeit erkannt hätte, zunächst diese Mangel abzustellen.Er fand daher in dem neuen Wirkungskreise viel zu thun undschritt an dieses Werk mit ungeschwächtcm Eifer, aber nichtmehr mit völlig ungcschwächten Kräften. Da ihn das vollsteVertrauen des Königs auch in sein gegenwärtiges Amtsver-hältniß begleitet hatte, und ihm auch jetzt noch mancherlei be-sondere Aufträge zufielen, da er nächstdcm auch den Geschäfts-betrieb seines früheren Verhältnisses mit ganz besonderer Auf-merksamkeit nicht nur überwachte, sondern auch die wichtigernGegenstände desselben zum eigenen Vortrage beim Könige sichvorbehalten hatte: so gewährte ihm seine neue Stellung fasteben so wenig Ruhe und Erholung, als die verlassene, undAlle, die sich für ihn intcrcssirten, sahen mit Gewißheit denallcrschlimmsten Folgen dieser unausgesetzten anstrengendenThätigkeit entgegen. Als er im April 1834 zum wirklichenStaats- und Kriegsminister ernannt worden war, zeigten sichleider! nicht gar lange nachher diese Folgen.
Will es daher Manchem bedünkcn, daß Witzlebcnö Wirksam-keit als Kriegsminister, nicht von den Erfolgen begleitet gewesensey, die vielleicht wünschenswert!) erschienen und erwartet wor-den seyn mögen: so wolle der gerecht und billig Denkende denGesundheitszustand bei seinem Eintritt in dies Verhältnißund wie derselbe, eben dadurch immer mehr zurückgekommen,daß er in der ihm gestellten Aufgabe sich selbst zu genügenrücksichtslos strebte, nicht unbeachtet lassen, und er wird sichdann nicht berufen finden, über ihn einen begründeten TadelauSzusprechcn.