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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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Es dürste wohl Niemand mehr als Witzleben seine Lage sorichtig erkannt, die Unzulänglichkeit seiner Kräfte für die ihmzugefallene Aufgabe so vollkommen, wenn gleich mit Schmerz,gewürdigt und so früh den Beschluß gefaßt haben, der Lösungdieser Aufgabe sich zu entziehen.

Nachdem er wicderholentlich die Heilquellen von Carls-und Marienbad ohne wesentlichen Nutzen gebraucht hatte,fand er sich bewogen, zu Anfang des Jahres 1837 um seineEntlassung nachzusuchen, die aber der König ihm nicht ge-währte, vielmehr ihn nur für längere Zeit von den Geschäftenentband, um den letzten Versuch zur Wiederherstellung seinerGesundheit zu machen.

Gleichzeitig mit diesem Gesuch wagte Witzleben dem Königezu seinem Nachfolger den Mann zu bezeichnen, den er nach seinerreiflichsten Erwägung als den geeignetsten für die hochwichtigeStellung eines Kriegsministers erachtet hatte und den er auchnach seiner Persönlichkeit und nach seinen Charaktereigen-schaften dem Könige als angenehm halten zu können glaubte.Wir können uns um so weniger gestatten diesen Mann näherzu bezeichnen, da der König selbigen nicht wählte, wenn gleichwir, von unserem Standpunkte urtheilend, nicht umhin könnenzu bemerken, daß diese Wahl unfehlbar zum Heil der Armeeausgcschlagen hätte. In Folge dieses Vorschlags forderte vielmehrder König Witzlebcn auf, sich darüber zu äußern, in wie weit erdamit einverstanden seyn würde, wenn bis zu seiner Wieder-herstellung die Verwaltung des Kricgsministcrii der Generalder Infanterie v. Rauch übernähme. Dieser Andeutung seinesköniglichen Gebieters beistimmendFolgc zu geben, warWitzlcbenöletzter Kampf in seinem dienstlichen Verhältniß; und sonach über-nahm im Juni 1837 v. Rauch die Geschäfte, während Witzlebcn

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