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Grundlagen. ES mußten daher von 1816 ab neue, groß-artigere gelegt werden. Die Lösung dieser Aufgabe begreiftdie Rcgierungsgcschichte Friedrich Wilhelm IH. von da abbis zur neuesten Zeit.
Die Bildung eines nationalen Heeres, welches dasProblem der gleichzeitigen Vereinigung der vollkommenstenDisciplin und der höchsten Berücksichtigung aller Humanitäts-ansordcrung löst, und das eine neue Bildungsschule für einengroßen Theil des preußischen Volkes geworden; die Vollen-dung eines umfassenden Systems von Befestigungen an deneiner natürlichen militairischcn Stärke ermangelnden preußi-schen Gränzen; ein neues einfaches Steuersystem; eine Ver-waltung, als deren vorherrschenden Charakter der Geist der Ver-mittelung und strenge Rechtlichkeit hervortreten; die Anregungund Pstcgewissenschaftlichen Strebend mittelst Begründung neuerund Reorganisation schon bestehender Nnterrichtsanstalten, undzeitgemäße Vervollkommnung der betreffenden Unterrichtsplanc;die Aufmunterung der Künste; die Erweckung eines echt christ-lichen Sinnes und die Förderung einer gleichmäßigen Kir-chenordnung*), waren im Innern die allmälig glücklich ge-lösten Objecte jener Aufgabe. Nach Außen hin war es eineversöhnliche, zwar freisinnige und den Anforderungen der Zeitentsprechende, aber conservativc Politik, welche für PreußenSympathien bei den deutschen Vundesstaaten erweckte, undihnen ein Vertrauen einflößte, welches zu der heutigen glück-
Wie sehr der König Witzleben's Wirksamkeit in dieser Beziehunganerkannte und schätzte, geht aus dem Geschenke eines Exemplars derKir-chenagende hervor, welche Witzlcbcn in derselben Ausgabe, eben so pracht-voll gebunden vom Könige erhielt, wie sie auch den Mitgliedern der könig-lichen Familie verliehen wurde. In Witzleben's Eremplar schrieb der Mo-narch eigenhändig: ,,K, lll. v. »Nlrlebea, llollaborstori weo." Dr. I).
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