Erfahrung, die Vertheidigung der Plätze dem Bajonett undden Angriff den Büchscnschützen überweisen müsse; bcideSmöglich zu machen, aber die Aufgabe der Schaufel und derKanonen sey.
Doch nicht allein in den hier besprochenen Beziehungenwar in diesem Zeitraume seine Thätigkeit in Anspruch genom-men. Ihm war außerdem auch noch die Civilvcrwaltungdes Departements der Ardennen übertragen, und dabei galtcö, die oft übertriebenen Forderungen der Truppen mit dergeringen Willfährigkeit der Einwohner in Einklang zu brin-gen. Auch diese Aufgabe löste er glücklich und entwickeltenicht minder gerechte, theilnchmende Fürsorge für diese, so wieeine Menschlichkeit und ein Wohlwollen für die bedrängtenBewohner des Kriegsschauplatzes, welche ihm bei Beiden eineAnhänglichkeit bewirkten, von der er noch in späteren Jahrenmanche rührende Beweise empfing.
Als nun inzwischen die neue Ordnung der Dinge fürFrankreich in Paris festgestellt war, mußte Witzleben dahin,um für den Rückmarsch des norddeutschen Bundescorps dieerforderlichen Anordnungen zu treffen. Die damit verbunde-nen umfangreichen Arbeiten gestatteten ihm wenig Muße, ausanderweite Gegenstände dieser Hauptstadt seine abermaligenBeobachtungen zu richten. Auch trieb ihn die Sehnsuchtnach seiner Familie zur Rückkehr nach der Heimath. Mitdieser vereinigt, ward er nun zum wirklichen Inspecteur derJäger und Schützen ernannt, und nahm die durch Ausbruchdes Krieges unterbrochene weitere Organisation derselben auf.Doch im Octobcr schon betraf ihn eine abermalige anderweiteBestimmung; nämlich als Chef des Gcncralstabes beim Ge-neralkommando in Ostpreußen unter General Graf Bülow