v. Dennewitz, jedoch mit der gleichzeitigen Weisung, zuvordie oben gedachte Organisation zu beenden. Er ging sonachnicht »ach Ostpreußen ab, sondern betrieb in Berlin mitEifer und Erfolg das ihm übertragene Geschäft.
Dem Schlüsse desselben sich nähernd, ereilte ihn schonwieder eine neue, ihn sehr überraschende wichtige Bestimmung.Er wurde im Jahre 1816 ins Cabinet des Königs für diepersönlichen Militairangclcgenheiten, nach damaliger amt-licher Bezeichnung drittes Departement des Kriegsministern,neben den damaligen Vorstand desselben, Oberst v. Thileberufen.
Wir haben schon früher, an geeigneten Stellen, zu be-merken nicht unterlassen, daß des Königs Aufmerksamkeit ausWitzlebcn gelenkt worden war. Daß dieselbe unausgesetztauf ihn gerichtet geblieben, ist aus der vorliegenden Darstel-lung seiner Dienstlaufbahn genügend hervorgegangen, undseine gegenwärtige Berufung erweiset unwidcrleglich, daßihn sein königlicher Herr nicht nur als Soldat wohl bestandenin allen Beziehungen, sondern auch als Mensch und Ehren-mann würdig befunden hatte, seiner erhabenen Person so nahezu stehen. Wer König Friedrich Wilhelm III. gekannt hat,weiß sehr wohl, daß auf keine seiner Wahlen bei Personenfür höhere Verhältnisse, am wenigsten bei solchen, die inirgend einer amtlichen Wirksamkeit ihm höchst selbst attachirtwaren, irgend eine äußere Einwirkung statthaft gewesen; allewaren sclbstständigc Wahlen, wohl bewährt in langer, oftstrenger Prüfung. Dieses war mithin auch mit Witzlcbender Fall.
Zunächst wurde derselbe in seiner gegenwärtigen Stellungorientirt und nebenbei mit der Friedenöorganisation der Land-