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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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den cs giebt, führt. Witzleben's Klugheit, Gewandtheit undEntschlossenheit machten, daß er überall im richtigen Taktehandelte, sein offenes, echt soldatisches Wesen, seine, dementsprechende freimüthige Rede, seine Tapferkeit, wo cs galt,gewannen ihm die Zuneigung der Führer und der Truppenin dem Grade, daß, nach gelöster Aufgabe, sie von ihm under von ihnen mit Zufriedenheit und Achtung schieden. Auchmancher der erlauchten Souvcraine jener Contingcnte, hatnicht angestanden, seine hohe Zufriedenheit ihm dafür zubezeigen.

Als Chef des Gcncralstabes leitete er zum größten Theildie Belagerungen von Sedan, Meziörcö und Montmcdy.Hierbei entging seinem klaren Geiste der Vortheil nicht, derim Belagcrnngskriege von den Jägern gezogen werden konnte;daß sie die gefährlichsten Gegner der Artillerie voll der Tran-chce aus seyn könnten, und daß ihnen vom ersten Augenblickair eine entscheidende Wirksamkeit möglich werde, wenn mit denLinien gleich Anfangs möglichst nahe hinangegangen würde.In der Absicht, diese Kunst zu studiren, besuchte er die Bela-gerungen des zweiten Corps. Hier ward ihm bald einleuch-tend, worauf cs dabei besonders ankam, und wenn er es nichtvermochte, von seiner Ueberzeugung entscheidende Anwendungzu machen, so lag dies wesentlich daran, daß er in der kur-zen, damals noch verpönten Zeit, die Lehre der alten Schule:daß Plätze nur mit Artillerie angegriffen und ver-theidigt werden," nicht niederkämpfen konnte. Er hatspäter öfters diesen wichtigen Gegenstand zur Sprache ge-bracht und seine Ueberzeugung dahin ausgesprochen: daß indiesem Umstände allein der Unterschied in den Resultaten bei-der Corps zu suchen sey, und daß man allerdings, nach seiner