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ßischen Waffen so ruhmreichen Tagen des 15. und 18. Juni,so gab ihm sein Verhältniß doch Gelegenheit, sich vielfachauszuzeichnen und seine Kriegserfahrungcn auf einem neuenFelde zu erweitern. Dieses konnte allerdings nur unter sehrerschwerenden Umständen geschehen, deren er sich als energi-scher Charakter, als kcnntnißreichcr praktischer Soldat, alsMann von Welt- und Mcnschcnkenntniß, sich vollkommengewachsen zeigte und sie somit zu beherrschen vermochte. La-gen die Schwierigkeiten zunächst in der ihm noch völlig frem-den Wirkungssphäre, so sind sie doch vorzugsweise in der Zu-sammensetzung des Armcecorps zu suchen, welches aus denKontingenten mehrerer norddeutscher Staaten bestand, undendlich auch in der Ausgabe selbst, die diesem Corps zugefal-len war. Den Belagcrungskricg nämlich hatte Witzleben nurnoch theoretisch kennen gelernt, jetzt aber sollte er bei der prak-tischen Ausübung als einer von den Leitenden mit auftreten.Wer von unsern Lesern es auch nicht aus eigener Erfahrungwissen sollte, der hat es aus der Geschichte kennen gelernt, wieschwierig die Handhabung eines, aus mehreren Contingentenbestehenden HeereSthcils ist. Wie vorzüglich der Geist derTruppen an und für sich seyn mag; wie willig und hingebenddie höheren Führer sich auch begegnen mögen, so entstehennichts destoweniger eine Masse von Conflicten, die mit ganzbesonderer Dclicatesse und Klugheit behandelt seyn wollen,wenn der Zweck auf dem Wege erreicht werden soll, auf demJeder, der Führer sowohl, wie der gemeine Mann, mit Freu-digkeit cinherschreitet. Die Rigorosität der militairischen Auto-rität reicht hier nicht immer aus. Der Generalstabschcfaber ist gerade derjenige, der dem commandircnden Generaldiesen Weg anzubahnen vermag, oder ihn den dornenvollsten,