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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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derselben, erhielt er aber auf dem Marsch von Dippoldis-walde nach Altenberg den gefahrvollen Auftrag, mit seinemBataillon die Arricrgarde zu bilden und eine bedeutende An-zahl Geschütze zu decken, welche in der Nacht in einen mei-lcnlangen Hohlweg gcriethen, in welchem schon viele Hundertevon Wagen dermaßen sich verfahren hatten, daß weder anein Vorwärtskommen, noch an ein Zurückkehren zu denkenwar. Zum Glück unternahm der Feind nichts gegen dieseNachhut, und so gelang es Witzlebcn's kaltblütiger Umsichtund unermüdlicher Anstrengung, sich Bahn zu brechen unddie Geschütze wieder in Bewegung zu setzen, und ohne einsdavon zu verlieren, mit ihnen Altenberg zu erreichen. Am10. September wurde er mit seinem Bataillon und einigenEscadrons nach Obcrgraupcn, am Fuße des Erzgebirges,zur Beobachtung des Feindes, welcher ihm gegenüber inFürstenau stand, detachirt. Hier hatte er die lange ge-wünschte Gelegenheit, mehrere rühmliche Vorpostcngefechte zubestehen, bis der Feind nach Leipzig abzog. An der Schlachtbei Leipzig nahmen die preußischen Garden wieder keinen An-theil, wiewohl sie dem feindlichen Geschützfeuer oft ausgesetztwaren. Den 19. October, während der Sturm auf die Stadtvorbereitet wurde, erhielten sie den Befehl, gegen Pegau auf-zubrechen, um dem Feind den Paß hei Kosen zu verlegen,welches indeß nicht gelang.

Dieses war der letzte kriegerische Art in diesem Jahre,der ein sehnsuchtsvoll gehoffteö Zusammentreffen mit demFeinde in Aussicht gestellt hatte, Als dieselbe nicht in Er-füllung gegangen war und nunmehr ein ruhiger Marsch nachdem Rhein erfolgte, beruhigte sich Witzlebcn's Mißstimmungüber die ihm zugefallen gewesene Thatenlosigkeit eines Theils