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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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Seite
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um so leichter, als er nicht aus Ehrgeiz, sondern aus derrühmlichen Absicht, sein recht tüchtiges Theil zur Herstellungdes theuren Vaterlandes mit beizutragen, die Zuthcilungeines andern Looses sich gewünscht hätte; anderen Theilsdurch die Betrachtung: daß so Außerordentliches vollbrachtworden war, und von der Ueberwindung des Gegners aufLeipzigs Ebenen, die Erhebung und Befreiung Preußens undDeutschlands her datire: daß der Ruhm des preußischen Hee-res im neuen Glänze wieder strahle. Das waren Betrach-tungen, die sein für alles Große und Schöne empfänglichesGemüth in wahrhaft poetische Schwingungen versetzte.

Auf dem Marsch nach dem Rhein wurde er am 8. De-cember zum Oberstlieutenant befördert und am 14. desselbenMonats zum Commandeur des Gardejägerbataillons er-nannt. Beides schien ihm der Culminationspunkt seines,wie er in aufrichtiger Bescheidenheit es nannte, unverdientenGlücks zu seyn. An der Spitze der ihm über Alles theurenJäger zu stehen, deren Dienst er aus voller Seele ergebenwar, war stets das höchste Ziel seiner Wünsche gewesen, unddieses war so früh schon erreicht, und unter welchen glückli-chen, glorreichen Umständen! Aber auch seine lieben Jägerfühlten sich hochbeglückt, und der Empfang, den sie ihm be-reiteten, zeigte, daß sie mehr einen Freund und Vater, alseinen Vorgesetzten in ihm ehrten. Nachdem er an der Spitzeseines Bataillons den 13. Januar 1814 bei Basel den Rheinüberschritten, unter Empfindungen, die wohl alle seine Zcit-und Kricgsgcnossen mehr oder minder mit empfunden haben,theilte er abermals das schmerzliche Schicksal der preußischenGarden, fast -den ganzen Feldzug hindurch dem Feinde nichtins Angesicht zu schauen. Erst bei Paris wurde ihm die