an sein Heer, waren gesprochen; der Kampf mit dem Unter-drücker begann. Witzlcben focht mit dem Gardejägerba-taillon in den Schlachten von Großgörschcn und Bautzen.In der ersteren zeichneten sich die Jäger beim Angriff aufdas Dorf Rchna vorzüglich aus; er wurde an diesem Tagevon fünf Kugeln getroffen, ohne jedoch gefechtsunfähig zuwerden. Hier schon zeigte er einen scharfen militairischenBlick, richtige Auffassung der verschiedenen Gefcchtsverhält-nisse und eine kaltblütige Entschlossenheit. Er erhielt für diein dieser Schlacht bewiesene Tapferkeit und Umsicht das eiserneKreuz zweiter und den russischen Gcorgenordcn vierter Classe.Unmittelbar nach der Schlacht commandirtc er die äußersteArriergarde im Döfilä von Groitsch, und am 14. Mai, als dieVerbündeten nach Bautzen marschirten, wurde er mit einerJägcrcompagnie, einem Jnfantericbataillon, zwei Escadronsund einer halben reitenden Batterie gegen Kamen; entsendet,um Nachricht vom Feinde einzuziehen. Von dessen Anmarschüberzeugt, langte er am 16. wieder bei der Hauptarmee an.In der Schlacht von Bautzen war ihm die Vertheidigungdes Dorfes Burschwitz übertragen, das aber von dem feind-lichen Heere nicht direct angegriffen wurde.
Der Rückzug nach diesen beiden, scheinbar erfolglos ge-fochtenen Schlachten und der darauf folgende Waffenstillstand,wirkten kcineswegeö lähmend auf seine Thatkraft und Hoff-nungen. Wenn ihn bisweilen auch ängstigende Besorgnissebeschlichen, nur zu bald wußte er sie zu verscheuchen durchwahrhaft religiöses Vertrauen auf Gott, der immer und über-all einer gerechten Sache den Sieg verleiht; und der Kampfdes Preußenvolkcs war ja ein gerechter! Ueber dieses, imecht christlichen Sinne geäußerte Gottvertrauen, sprechen sich