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Tagen bei Jena und Auerstädt. In Erfurt gefangen und aufsein Ehrenwort entlassen, hielt er sich während dieser unglück-lichsten Periode seines Lebens theils in Halberstadt, theils inBerlin und Umgcnd auf. So jung er damals auch nochwar, so lastete dennoch mit unsäglicher Schwere das Unglückseines Vaterlandes auf seinem Gemüth. Natürlich war da-mals weder sein Standpunkt von der Art, noch seine Einsichtso gereift, daß die Behauptung: es hätte seiner Seele irgendein nur annäherndes Bild der künftigen Schicksale seines überAlles geliebten Vaterlandes vorgeschwebt, gerechtfertigt erschei-nen könnte. Aber ein dunkles Ahnen derselben lag dennochtief in seinem Innern; denn mit wie vielen, naheliegenden,oft sehr ansprechenden Plänen für eine künftige anderweitigeBestimmung seines Lebens er sich auch beschäftigte, nie konnteer zu einem endlichen Entschluß gelangen, weil eben diesesAhnen eines Besserwerdens ihn davon abhielt.
Mit diesen Plänen hin und her beschäftigt, und dabeibesonders seiner musikalischen Ausbildung obliegend, erreichteihn 1807 die Nachricht von seiner Auswechselung, worauf ersich sofort ins Hauptquartier zum General v. Blücher nachPommern begab. Bald hierauf erhielt er eine Sendung anden, dem General v. Blücher gegenüberstehenden französischenMarschall Soult, und wenige Tage später wurde er mit De-peschen für den König nach Meine! abgeschickt. Hier ange-langt, wurde er am 8. August zum Premierlieutcnant beför-dert und ihm das Kommando einer Compagnie in der neuerrichteten Garde anvertraut. Jetzt war alle Mißstimmungvorüber! vorüber waren alle die mannigfachen Pläne für eineanderweitc Lebensbestimmung.