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Preussisdie Oberlausitz: Lippen—Ruhland.
Todesanzeige ist unterschrieben von Gerhard v. R., Major im5. Garderegiment z. F.; Moritz v. R., Rittmeister im Kürassierregimentv. Seydlitz (Magdeburg) Nr. 7; Wolfram v. R., Pfarrer; Carolav. R., geb. Freiin v. Seckendorff; Margarete v. R., geb. Freiinv. Rheinbaben; Elsa v. R., geb. Goerlach; Margherita v. R., geb.v. Seydewitz; Katharina v. Winckler, geb. v. Neumann, verw. v. R.;Marie Luise v. R., geb. Gräfin v. Bassewitz; Hedwig v. Wissmann,geb. v. R., und 12 Enkelkindern. — Lippen (III 581). Der SohnChristophs v. Goeda hiess Hans Albrecht, nicht Albrecht, vergl.IV 26. Um 1611 ruhten auf dem Stückgut L., das letzterer vonseinem Vater erworben hatte, ein Nagel Ritterdienst, ein ScheffelKorn Dezem nach Lohsa, dem Küster daselbst ein Brot (H.-St.-A.Loc. 9545, Lehenbueh anno 1610—1611, Bl. 76). — Litschen (III 584).Leuther v. Schreibersdorff zu L. verkauft i. J. 1537 seinen 11Anteil an der Heide „auf dem Losischen (Lohsa OSO Hoyerswerda)gefeit gelegen, Hansen und Christoph v. Luttitz zu Wartha“.Derselbe überlässt im folgenden Jahre (1538) käuflich den GebrüdernChristoph und Joachim v. Bolberitz zu Pietzschwitz einenTeich und eine halbe wüste Hufe beim „Golppen“ gelegen. ImSeptember 1598 wird Christoph v. Goeda zu L. mit seinem„Stücklein Guttes doselbst“ belehnt (H.-St.-A. Loc. 9545, Oberlaus.Lehens-Sachen 1536—42 und 1596—1604, Bl. 193a, 203a, S. 50). —•Melaune (III 592). Am Markustage 1537 [25. April] verfreimarktetder Klostervogt von Marienthal Adam v. Pentzig anstatt des Klosters,den Müller und die Mühle zu M. an Hans v. Gersdorff zuDöbschütz gegen einen Bauer, der dem Kloster zu Lehn verreichtwird (H.-St.-A. Loc. 9545, Oberlaus. Lehenssachen 1536—42 und1596—1604, Bl. 193a). — Muskau (III 597). Ueber das Vasallen-dorf Beinsdorf siehe IV 96. — Neukammer (III 600). Das Wohn-haus zu N. wurde, wie Frau Barbara v. Rackel, geb. v. Pentzigam 26. März 1665 schreibt, durch eine Feuersbrunst gänzlich zer-stört (Ständearchiv Görlitz, Mspt. XXV 5A 19 b, Leibged.-Briefe1618—1663). — Rietschen (III 629). Christoph Friedrichv. Canitz (I 248) vermachte vor seinem i. J. 1628 erfolgten TodeR. seinem Enkel Hans Siegmund v. Winterfeld (StändearchivGörlitz, Mspt. XXV 5 A 5, S. 604). — Ruhland (III 632). ImLiber II. Caroli et Venceslai oder Niger Caroli ultimus 1376—1381(A. Sedlacek, Die Reste der ehemal. Reichs- und k. böhm. Register,Uebersetzung, 1916) heisst es S. 22 beim Jahre 1379: „Die Vesteund die Stadt Rulant mit allem Zugehör sind ein Lehen derböhmischen Könige und müssen zu ihrem Bedarf offen gehaltenwerden“. — Was den v. Gersdorffschen Anteil an R. anbetrifft,so verkaufte Christoph v. Gersdorff sein Stückgut R. seinemVetter Rudolph v. Gersdorff auf Guteborn i. J. 1604. Rudolpherwarb ferner in dem nämlichen Jahre auch den Anteil seinesBruders Adolph v. G. zu Guteborn am Städtlein R. Da Christophv. G. von seinem Vetter Rudolph die Bezahlung für das ihm, wie