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4 (1923)
Seite
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v. Warnsdorf.

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zustande, Kuhna am Dienstag vor Bartholomäi 1610 [21. August],demzufolge der v. W. seine Tochter Elena dem v. Lest zum Weibegibt und ihr 8000 fl. (zu 21 arg.) als Heiratsgut verspricht. (Stände-archiv Görlitz, Mspt.XXVöA 19a, Leibgedinge-Briefe 16001616).-Hans Georg d. Ä. (III 70). Sein Vater Hans v. W. auf Kuhna,Reichenbach, Schönborn etc. und Hiob v. Salza auf Ebersbach,Landesältester des Görlitzer Kreises, schlossen wegen ihrer KinderHans Georg d. A. und Katharina v. Salza, Ebersbach den 1. Januar1604, eine Ehe- und Heiratsstiftung, der zufolge Hans v. W. seinemSohne sein Stückgut Ober- und Nieder-Schreibersdorf, Hiob v. Salzaseiner Tochter 5000 fl. Meissnisch (zu 21 arg.) zu geben versprach.Hans Georg d. J. (III 71). Abweichend von Knauthes Angabedes Todesjahrs Hans Georgs d. J. (1642) ist im Landregister desGörlitzischen Fürstentums (Ständearchiv Görlitz Mspt. XXV 9 B 1)beim Jahre 1648 angegeben, der genannte Hans Georg d. J. aufKuhna, Wendisch-Ossig, Thielitz, sei am 24. Februar 1643 in Schön-berg von Soldaten erschossen worden. Zwischen Hans Georg d. J.und Frau Dorothea, geb. v. Dehn-Rothfelser, Witwe Karlsv. Kottwitz und Koben auf Lindenau, Tochter Ernst Abrahamsv. D.-R. auf Helfenberg fand, Oppeln den 10. Juni 1627, eine Ehe-stiftung statt, zufolge der sie ihrem Gatten 1000 fl. Meissnisch (zu21 gr.) mitzubringen versprach. (Ständearchiv Görlitz, Mspt. XXV5 A 19b, Leibgedinge-Briefe 16181663). Johann (Hans) Ernst(III 71), der bereits das Kirchenlehn besass, erhielt vom Kurfürstenam 23. November 1654 auf sein Ansuchen, da die Kirche zu Greiffen-berg, zu der sich der v. W. hielt, von den kaiserlichen Kommissarenreformiert worden war, die Genehmigung, auf seine eigene Unkostenin Friedersdorf eine Kirche zu erbauen (H.-St.-A. Loc 9506, 1. BuchConsist.-Sachen im Mggfth. O.-L. 163175, Bl. 230 ff.). HansSiegmund d. A. (III 76). Ueber seine Gruft in der Kirche zuSchönbrunn vergl. Görlitzer Nachrichten Nr. 130 v. J. 1916.Heinrich (III 88 und III 66 A 1). Wenn die Angabe der Ober-laus. Nachlese 1766, S. 215 ff., wonach er mit Magdalena v. Riemenvermählt war, richtig ist, so war seine zweite Gemahlin Margarethegeb. v. Schellendorff (vergl. III 66 A 1). In ihrem Donnerstagnach Okuli 1602 [11. März] zu Neundorf (Newdorff) errichtetenletzten Willen (Mspt. Oberlaus. Gesellschaft derWissenschaften) unter-schreibt sie sichHeinrich von Warnsdorff gottselige[n] auf Haus-dorflf und Lougau hinderlassen Wittbe, Frau auf Neundorff. IhreLeiche soll an der Seite ihres Gatten inGiessmersdorff (Gies-mannsdorf) oder, wenn dies wegen Raummangels nicht möglich,in Haugsdorf oder Rengersdorf bestattet werden. Als ihre Kindernennt sie (vergl. auch III 66 A 1) Elisabeth, verm. mit Heinrichv. Keul auf Rengersdorf, Rittmeister; Helene, verm. mit Heinrichv. Gersdorfif auf Gerlachsheim; Eva, bereits y mit Hinterlassungder Tochter Anna Margarethe v. Salza; Margarethe, vermählt mitChristoph v. Raussendorf zuRottenlach; Anna Maria, die jüngste