Druckschrift 
4 (1923)
Seite
83
Einzelbild herunterladen
 

v. Tischer.

83

Küstrin, wo er verschollen ist; 2. Conrad Ulrich, geh. zn Laasow

27. Mai 1700; 3. Friedrich Wilhelm, geh. zu Laasow 1702, gest.

28. März 1706; 4. Heinrich Rudolf, geh. zu Laasow 20. März1703; 5. Sophia Charlotte Tugendreich, geh. 18. Dezember1704, gest. 28. April 1706; 6. Hans Friedrich, geb. zu Laasow2. Juli 1706, kam 2. November 1720 in das Kadettenkorps inDresden, wurde 15. August 1723 Gefreiter. (Lindenberg, Chronikder Parochie Laasow, 1900, S. 94). Caspar Gottlob (II 986)wird 1700 als auf Schlabendorf N.-L. bezeichnet. 14. November1698 vermählte er sich mit Sophie Erdmuth v. Buxdorf. Ausdieser Ehe gingen hervor (ae): a) Konrad Nikolaus, get. inSchlabendorf 11. Oktober 1699; b) Sophia Magdalena, get. ebenda24. September 1700; c) Gottlob Cornelius, get. ebenda 9. Dezember1701 (Nottaufe); d) Carl Erdma'nn, get. ebenda 6. Juni 1703;e) Loysa Christiana, geb. ebenda 11., get. 21. Januar 1705.(Vierteljahrsschrift für Wappen- etc. künde, XXVII (1899), S. 349,350). Christian Ulrich (II 987) wurde nach der in der Kirchezu Laasow befindlichen Gedächtnistafel geboren zuWohla 4. Februar1679, starb zu Budapest im Oktober 1694 im Alter von 15 J. 9 M.(Lindenberg a. a. O. S. 94). Conrad Heinrich (II 987) hatteneben den II 988 f. angeführten Kindern noch eine dritte TochterHelena Sophia, die, als solche bezeichnet, am 6. Januar 1690zu Leisenau den kurf. Sächs. Major Johann Adolf v. Wolffersdorff,Herrn auf Leisenau (geb. zu Polditz 30. März 1658, gest. zu Leisenau8. März 1714) heiratete und zu Ebersbach 12. Dezember 1733 starb.(Mitteil, des Reg.-Rats Gritzner in Dresden). y. Tischer (II 998).Christoff von Karlowitz auffm Rothenhaus vnd Hermansdorff, derVier Erb-Ritter des Heiligen Römischen Reichs vnd des Allerdurch-lauchtigisten Grossmechtigsten Fürsten und herrn herrn Rudolffi desandern dises nahmens,ErweltenRömischen Khaisers, auch zu Hungernund Beheim König etc., Ertzherzogen zu Oesterreich etc. Rath,dem von Kaiser Karl V. die Comitive verliehen worden, begabt,Rothenhaus den 1. August 1577, den Zacharias Tischer undseine drei Gebrüder Georg, Hans und Paulus mit Wappen undKleinod, (v. Meding, Nachrichten von adelichen Wapen, II. Teil,1788, S. 605). Der Wappenbrief ist im Besitz des Herrn PastorsTischer an der Dreikönigskirche in Dresden-N. Bei der NobilitierungKarl Friedrich Augusts v. T. im Jahre 1795 wurde ihm das Wappenvom Jahre 1577 verliehen. Einem Stammbaum der Familie imBesitz des genannten Pastors T. entnehme ich folgendes: HeinrichAugust T., geb. am 8. April 1745, Aktuarius im kurfürstlich Säch-sischen Amt Dobrilugk, dann Finanzprokurator in Nossen. Seinältester Sohn Karl Friedrich August v. T., geb. am 7. März1777, erlangte am 22. August 1795 als Fahnenjunker in einemkurf. Sächsischen Infanterieregiment den Reichsadelsstand. 1807als Premierleutnant pensioniert, war er bis etwa 1830 Geleitsmann.Er ist zweifellos identisch mit dem vormaligen kgl. Elbzollrendanten

6 *