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4 (1923)
Seite
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Schmeiss v. Ehrenpreissbergv. Schmorl.

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geb. 5. Juli 1576, gest. zu Stettin 26. August 1650, begraben inder Marienkirche (Geschichte der Familie Schlieffen, 1909, Stamm-tafel III. Der auf Stammtafel II genannte Anton v. S. steht ausserBeziehung). Schmeiss v. Ehrenpreissherg (II 762). Der kur-fürstlich Brandenburgische Kammerrat in Breslau Johann ChristianS. v. E. vermählte sich mit Dorothea, geb. Rosenhahn (Rosenhain).Nach seinem Tode ging sie eine zweite Ehe mit Dr. med. JohannChristian Vollhardt, kurf. S. Leibmedikus, Oberlaus. Landphysikus,der 1668 Bernsdorf erwarb (III 486), ein. Sie starb am 7. September1716, ihres Alters 74 J. und wurde in der Klosterkirche in Zittaubegraben (C. Morawek, Einige Nachrichten über die Klosterkirchezu Zittau; Gurlitt, Bau- und Kunstdenkmäler Sachsens, 30. Heft,Zittau-Stadt, S. 53). v. Schmieden, Franz Rudolph (II 767),Kammerjunker und Leutnant auf der Bergfestung Königstein, erhältvom Kurfürsten Johann Georg II., Dresden 12. Juni 1679, einenPass zu einer Reise nach Böhmen, besonders nach Prag (H.-St.-A.Loc. 8299, Passbrieffe anno 1670 ff., Bl. 188). Die Landständedes Fürstentums Görlitz hattenauss allerhand Bewegnüssen amLand Tage Trium Regum und Oculi 1675 bewilligtHerrn FrantzRudolphen voh Schmieden, Rittern, aus Böhmen, zu 20 Thlr.am Landtage Oculi . . . pro quota 8 Thlr. 5 Gr. 7 Pf. (H.-St.-A.Loc. 9592, Land-Rechnung des Fürstenthums Görlitz . . . von Weyn.1674 biss Weynachten 1675, S. 42). Ein aus Deutschland stammen-der Erasmus Schmieden trat 1642 in die Dienste des schwedischenReichsrats Jacob Casimir de la Gardie, war 1667 Assessor desDorpater Hofgerichts und erhielt am 20. Dezember 1687 den schwe-dischen Adel mit folgendem Wappen: Schild geteilt, oben in Rotein wachsender Mohr mit abfliegender weisser Kopfbinde undKragen, in der Rechten einen silbernen Hammer schwingend, ingoldenem, schwarz verschnürtem Kleide. Helmzier: Die Schild-figur wachsend. Dasselbe Wappen mit der einzigen Abweichung,dass die Stelle des Mohren ein bärtiger, goldgekleideter Mann(Schmied) einnimmt, wurde bereits am 19. Februar 1658 dem vonPolen geadelten Danziger Bürgermeister Nathanael Schmiedenverliehen, von dem eine in Riga vertretene Familie v. Schmiedenabstammen will (Jahrbuch für Geneal., Heraldik und Sphragistik1909/10, Mitau 1913, S. 379). Eine kurländische bürgerliche FamilieS. führt zu Anfang des 18. Jahx-hunderts im Schild eine natürlicheLilie, aus dem rechten Obereck Wolkenarm mit Schmiedehammer.Helm fehlt. (Ebenda 1894, S. 17). Hans Adam (II 76t), kur-sächsischer Oberst, geb. um 1705, gest. 26. November 1767 zu Zahna.Seine Eltern waren angeblich Georg Willibald, Präsident desOberbergrats-Kollegiums in Petersburg und Margaretha Sophia,geb. v. Fock, Tochter des Magnus Hermann v. F. und der EvaMaria v. Sievers (Ebenda, S. 385). v. Schmorl, Carl Wilhelm(II 770) wird 1837Einwohner in Podrosche genannt. Sein 5. Sohnund 10. Kind Carl Maximilian stirbt daselbst am 22. September