v. Sdiadimann.
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affection, Liebe und Treue von ihren Eigenthumb undt erbl. Zu-stande zugewendet. Welche Pretiosa und Silberwerck ich [A. G.v. Salza] veralieniret und hierauss 336 Thlr. 14 arg. gelöset undselbtes zur melioration und Verbesserung meines ererbten Vätterl.Stücbguttes Ober - Heidersdorfif impendiret und anverwendet habe.Allermassen auch letzlichen, alss mein kleines Güttel Nickolsdorffgenandt, verkaufft worden, ihr durch H. Bernhardt Edlen vonPlaunicz auf Nickolsdorff Einhundert Thlr. Schlüsselgeld sind ver-ehrt worden, die ich [A. G. von Salza] ebenfals zu mier alss der-selben Usufructuarius erhoben. Dass also ihr gantzer Eigenthümb-licher Zustandt an Ehegeld, paraphernalien, eingehobenen Schuldenund andern iezt specifieirtermassen in summa sich belaufft auff1636 Thlr. 14 arg.“ (Ständearchiv Görlitz, Mspt. XXV 5 A 19 bLeibgedinge - Briefe 1618—1663). — Melchior (II 710). In demEntwurf zu einem Leibgedingebrief (Ständearchiv Görlitz, Mspt. XXV5 A 19b, Leibgedinge-Briefe 1618—1663) Melchiors v. S. zu „Belms-dorf“ für seine Gattin Elena geb. v. Uechtritz vom 17. Dezember1610 heisst es, er habe das Gut „Belmsdorf“ von Siegmund v. Salza,seinem Vetter erkauft. Die Angabe, Siegismund v. S. (II 710)sei „wahrscheinlich ein Bruder Melchiors“, ist also nicht zutreffend.—y. Schachmann (II 714). Auf dieser Seite lies zweimal Rehdigeranstatt Rehdinger. — Anna, geb. Erentzel v. Königshain (II 714),Witwe des Breslauer Ratsältesten Jacob Schachmanns d. Ä., Erauauf Hermsdorf und Markersdorf, überreicht am 8. Januar 1591 inBreslau ihren letzten Willen (Mspt. Oberlaus. Gesellschaft der Wissen-schaften). Als ihre Kinder erwähnt sie Anna, ehel.Hausfrau FriedrichRindfleischs (II 608), ferner die unverheirateten Töchter Magda-lena und Rosina; als ihre Söhne Johann, Joachim und Lucas.Der II 714 erwähnte Caspar war also 1591 bereits gestorben. —Joachim (II 715) auf Kunnersdorf, Stückgut Girbigsdorf und Köslitzstarb am 11. Mai 1648. Sein Sohn Jacob d. J. erhielt am 20. Mai1649 den Erbbrief über das Stückgut Girbigsdorf ausgefertigt (Stände-archiv Görlitz, Mspt. XXV 5 A 7, Bl. 241). - Franz Carl (II 717)auf Königshain, Hermsdorf und Sohra, der Herzogin von Nassaubestallter Hofmeister, verlobt mit Anna Dorothea geb. v. Schach-mann, erfuhr 1677 vom Kammerjunker Heinrich v. Bünau aufPillnitz Einspruch gegen dieses Eheversprechen, da ihm bereits eineVertröstung auf die Verheiratung mit ihr gegeben worden sei. Dadie Mutter der Braut, Frau Anna Sophia v. Schachmann, geb.v. Haberland (II 715), ihre Tochter „mit ihrem freyen ungezwungenenWillen“ dem v. Schachmann versprochen und da das Brautpaar„beyderseits sich in Beyseyn derer Anverwandten und vieler anderenPersohnen mit einander ofifendlich verlobet und Mahl-Schäzze ge-wechselt“, so kam die Heirat auch zustande. Der v. Bünau ver-mählte sich später mit der Tochter eines Obersten v. Bose (H.-St.-A.Loc. 9507, Anderes Buch Consistorial- etc. Sachen im Marggraffth.Oberlausitz 1679—95, Bl. 99 ff.). — Susanna Sophia (II 718),