v. Roth—v. Rotier.
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(II 629) lad i. J. 1560 den Laubaner Rat zur Hochzeit seiner TochterKatharina mit Benno v. Salza (II699) zu Rengersdorf ein (WiesenersLaubaner Annalen, Mspt.). — Katharina (II 630), geb. Gräfinv. Schlick, starb zufolge einer Gedenkschrift im Turmknopf derKirche zu Neundorf am 29. Juli 1617 auf Schloss Reichenberg(Mitt.desVereins für Heimatkunde des Jeschken-Isergaues,VII. Jahrgg.1913, S. 33). — Christoph (II 631). Ueber ihn vergl. den inzwischenerschienenen Aufsatz Klinderts in den Mitt. des Vereins für Heimat-kunde des Jeschken - Isergaues, III. Jahrgg. 1909, Nr. 2, S. 73 ff.sowie die Beiträge E. A. Seeligers ebenda, IV. Jahrgg., S. 86 ff. —V. Roth, Johann Heinrich (II 642). Seine Vermählung mitChristiane Sophie v. Bibran (I 143) fand statt am 8. November 1756.Er wird bezeichnet als kgl. Poln. kurf. Sächs. Major von der KöniginInfanterieregiment • (Kirchenbuch von Podrosche). — v. Rotier.II 646 sind folgende Nachrichten über das Geschlecht v. R. ein-zuschalten: Karl Friedrich R. wurde von Kaiser Franz II., Wien,den 27. August 1803, in den Reichsadelsstand erhoben, ln demin unserem Besitz befindlichen Adelsdiplom heisst es, sein mütter-licher Grossvater sei der Rechtskonsulent Zeibig in Meissen ge-wesen, „während zwei Brüder seiner mütterlichen Grosmutter, einergeborenen Ernest, — der eine der bereits gestorbene kursächsischeLegationsrath bei der Gesandtschaft in London, der andere aberder noch lebende kursächsische Kammerassistenzrath — ihrer be-sonderen Verdienste wegen bereits in den Reichsadelstand erhobenworden seyn“. Als bereits verstorbener Vater Karl Friedrichs wirdder nicht namentlich aufgeführte kursächsische Hofrat und ehemaligeBesitzer des Rittergutes Hähnichen, als seine noch lebende Mutterdie Besitzerin des Rittergutes Krobnitz bezeichnet. Karl Eriedrichsei nach sorgfältiger Erziehung in kursächsische Dienste getreten,habe als Fahnenjunker 1794 den Feldzug gegen Frankreich mit-gemacht und sei 1800 zum Unterleutnant beim Chevaux - legers-Regiment v. Gersdorff befördert worden. — Zugleich mit derNobilitierung verleiht der Kaiser ihm folgendes Wappen: „Einenvon Silber und Blau nach der Länge getheilten Schild, in derMitte mit einem goldenen Sterne, auf jeder Seite aber mit einemBüffelshorne ohne Mündung und von des Schildes abgewechselterFarbe belegt; auf dem Schilde ruht rechtsgekehrt ein gekrönter,frei adeliger, offener, blau angeloffen- und rothgefütterter, mitgoldenem Halsschmucke und einer blauen und silbernen Deckebehängter Turniershelm, auf dessen Krone ein goldener gekrönterLöwe zwischen zwei Büffelshörnern, nemlich einem silbernen undblauen, wachsend erscheint“. Der Hofrat Friedrich JosephRotier (nicht Friedrich Albrecht R., wie II 436 steht) kaufte am7. September 1765 (nicht 1769) von August Amd v. Ploetz für27 000 Taler und 100 Dukaten Schlüsselgeld das Gut Hähnichen(III 526). (Ständearchiv Görlitz, Mspt. XXV 5 A 16, Bl. 241 b).F. J. Rotier war am 2. Juni 1728 in Dresden geboren als Sohn