V. Nadelwitz—v. Nostitz.
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II 238 mitten lies Dresden anstatt Dresdsn. — Siegmund undHans Job (II240), Gebrüder a d. H. Wurschen wurdenam27 August1662 in das Gymnasium zu Bautzen aufgenommen und verliessenes im November 1664 wieder „ohne Abschied“ (Bautzener Geschichts-hefte 1916, Nr. 2, S. 64, 66). — y. Nadclwitz, Hans (II 242) aufBernsdorf lässt am 10. Dezember 1597 seine Gattin Anna, geb.v. Kottwitz, auf Cosel (W Bernsdorf) verleibgedingen. Hansensälterer Sohn Caspar (II 242) erscheint 1598 als kriegischer Vor-mund der Witwe Alexanders v. d. Kosel beim Verkauf des GutesWiednitz (SWHoyerswerda) oder eines Anteils an Benno v. Helwigs-dorf (I 715). Gemeinsam mit Adolph v. Gersdorff zu Guteborn warCaspar auch Vormund seines Bruders Franz (II 242), „des un-mündigen v. Nadelwitz“, als des letzteren Gut Cosel im Jahre 1599an den oben genannten v. Helwigsdorf auf Lieske veräussert wurde.Caspar überlebte seinen jüngeren Bruder Franz, der 1617 odereinige Jahre zuvor starb (H.-St.-A. Loc. 9545, Oberlaus. Lehens-Sachen 1536—42 und 1596—1604, S. 27, 52; Loc. 9545, Verzeichnüssder Lehen und Leibgedinge in Oberlaus, de ao 1604—1617, Bl. 335a).Ein Peter v. N. ist 1617 Pachter des Rittergutes Spremberg(W. Heinich, Ortsgeschichte von Spremberg, 1918, S. 23). — y. Neit-schiitz, Rudolph (II 242 Anm. 4). In der Kirche zu Röhrsdorfbei Lockwitz bei Dresden befindet sich das Steinbild eines gehar-nischten Ritters, der als Rudolph v. N. angesprochen wird. Erwar ein Wohltäter der genannten Kirche. Das Kirchenbuch zu R.enthält den Vermerk: „R. v. N., Oberstleutnant der churfürstl. Leib-Escadron, Kammerherr und Amtshauptmann zu Mühlberg undLiebenwerda, Reichsritter, geheimer Kriegsrath, Generalwachtmeister,Besitzer von Röhrsdorf, Thronitz und Sürssen, ist am 13. Februar1682 in Dresden verstorben und wurde in hiesiger Kirche mit einerLeichenpredigt und Kirchentrauer beehrt“ (Dresdner Anzeiger vom16. März 1915). — Magdalena Sibylla (II 243). Versicherungs-brief Kurfürst Johann Georgs IV. für sie, darin er die mit ihrohne formelle Kopulation geschlossene Ehe für eine rechte Eheerklärt, Dresden den 16. Oktober 1691 (H.-St.-A. 0. U. 13996). —Nitsche, Andreas (II 255) auf Mengelsdorf, Hofrat, untersiegeltsein am 11. März 1787 ausgefertigtes Testament (Mspt. Oberlaus.Gesellschaft der Wissenschaften) folgendermassen: Im Schilde einLöwe, einen Anker in den Vorderpranken haltend. Helm ohneKrone und Bausch. Kleinod: Offener Flug; zwischen beiden Flügelnein durch eine Schlange gebildeter Kreis, in dem ein Hexagrammabefindlich. — y. Nostitz, Caspar (II 262). Gegen Ende des Ab-schnitts a lies: (vergl. S. 291) anstatt (vergl. S. 290). — Christoph(II 262). Abschnitt b Zeile 2 lies Caspar anstatt Christoph. —Otto (II 263). Wie Prof. Dr. Reimann in Reichenbach i. V., dersich mit der Lebensgeschichte des Landvogts Joachim AndreasGrafen v. Schlick eingehend beschäftigt hat, uns mitteilt, gehörtediesem nicht die Herrschaft Falkenau, sondern, vermutlich schon