v. Gersdorff.
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zu Herrnhut, 1822, S. 52, Nr. 2463). — Abraham (I 535) hatteneben Erasmus und Ernst noch einen Sohn namens MelchiorAbraham auf Kodersdorf, der spätestens 1648 starb. Yergl. III 553.(Ständearchiv Görlitz Mspt. XXV 5 A 6, Bl. 445 b, 452). —- Ernst(I 535) auf Waldau, Günthersdorf und Nieder-Gersdorf wurde am12. Oktober 1650 belehnt mit Siegersdorf nebst Tschirne, Neundorf,Bienitz, Altenhain, erkauft von den Gebrüdern Hans Rudolph,Hans Adolph und Hans Christoph v. Nostitz (II 313) für 20 000 Taler(H-St.-A. Orig.-Urk. 13241a).— Gottlob Ernst (I 535) erbte vonseinem Vater Nieder-Gersdorf a.Qu.(vergl.III 517Anm.2). Christophv. Tschirnhaus auf Kieslingswalde und Stolzenberg kaufte Ober-Gersdorf, nachdem es 1660 aus dem Besitz Wolf Bernhards v. Tschirn-haus in den seiner Gläubiger übergegangen war, für sein MündelGottlob Ernst v. G. (vergl. II 1011). — Wolf Abraham (I 547)wurde am 27. August 1676 in das Bautzner Gymnasium aufgenommenund ging 1681 (?) von da nach Frankfurt (Bautzener Geschichts-hefte, 1917, Nr. 3, S. 10, 22). — Sidonie Marie, geb. Pessin(I 560 A. 3). Sie gehörte nicht der Familie v. Peschen oder v. Petschenan, entstammte vielmehr dem alten Schlesischen AdelsgeschlechtBeess (und Chrostin). In Breslau fand am 28. Januar 1609 dieEhestiftung und Heiratsberedung statt zwischen Joachim v. Gers-dorff auf Krischa und Tetta und „dem wolgebornen Freulein, Freu-lein Sidonie Marie, weiland des wolgebornen Hern Hern HanssenBeessen Freihern von Cöln und Kätzendorf hinderlassenen Töchtern“.(Ständearchiv Görlitz, Mspt. XXV 5 A 19 a, Leibgedinge - Briefe1600 — 1616, nicht paginiert). Köln und Kätzendorf, jetzt Karls-markt genannt, liegen im Kreise Brieg. Das Geschlecht v. B. erhielt1705 ein erbländisch-österreichisches Freiherrn-, 1741 ein preussischesFreiherrn-, 1721 ein erbländisch-österreichisches Grafendiplom. —Peter (I 561). Im Landregister des Görlitzischen Fürstentums fürdie Jahre 1651 und 1652 heisst es, Peter v. G. auf „Sobygardt“,Krischa und Tetta sei „in Dennemargk den 11. Junii Ao 1651 ge-storben“ (Ständearchiv Görlitz, Mspt. XXV 9 B 1; Mspt. XXV9B 2). — Christoph (I 561). Der daselbst bei Besprechung derNebenlinie Kotitz als einer der nächsten Agnaten genannte Christophv. G. dürfte, da er in den Kotitzer Lehnsakten „auf Lautitz“ genanntwird, wahrscheinlich der 1 466 aufgeführte, im Jahre 1653 gestorbeneChristoph v. G., Sohn Erasmi d. J. sein und wohl nicht der I 561Anm. 4 genannte Christoph II. v. G. auf Nostitz, Zoblitz etc. —Der I 561 erwähnte Philipp Junghanns war indessen, wie dort an-gegeben, der Schwiegersohn Christophs II. v. G. (* 1583, f 1656)auf Nostitz, Zoblitz etc und der Catharina geb. v. Gersdorff. AuchKloss, Geneal. Nachr., Mspt. Bd. VI, v. Gersdorff, nennt Anna Helenavermählte Junghanns, eine Tochter dieses Christophs II. — Jonas(I 567). Das Erbgütlein Friedersdorf, das er besass, war Frieders-dorf, SO von Hoyerswerda, S von Lohsa. (Vergl. H.-St.-A. Loc. 9547,Das 6. Buch Oberlaus. Lehens-Sachen 1657—74, Erbverwandlungen,