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4 (1923)
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Zum Geleite.

das Wort Leopolds von Ranke vor Augen:Tn jeder Landschaftdeutscher Erde spiegelt sich die Geschichte des Reiches und derNation. Auch die kleinen territorialen Entwicklungen und dieGenealogien der bedeutenden Geschlechter erhalten dadurch einerhöhtes Interesse (Hardenberg und die Geschichte des preussischenStaates von 17931813, 2. AufL. 1. Bd. 1879, S. 3).

Es liegt uns zum Schluss noch die angenehme Pflicht ob, vorallem dem freien weltadeligen evangelischen Eräuleinstifte Joachim-stein, das bei Gelegenheit seiner 200jährigen Jubelfeier eine beträcht-liche geldliche Beihilfe leistete, und den Herren Ständen in Bautzenund Görlitz für die fortdauernde Unterstützung, die sie der Heraus-gabe der Adelsgeschichte zuteil werden liessen, den ergebenstenDank zum Ausdruck zu bringen. Dank sei auch den Herren aus-gesprochen, die ihr Interesse an dem Adelswerk durch Ueber-sendung einzelner Nachträge und Berichtigungen an den Tag legten.Möge, wie jeder einzelne Band, so auch das nunmehr abgeschlosseneWerk, eine günstige Aufnahme finden und sich einer gerechtenKritik zu erfreuen haben. Uebelwollenden und Undankbaren, andenen es uns nicht gefehlt hat, rufen wir die Worte aus der poetischenVorrede zum Sachsenspiegel (Ausgabe von Homeyer, 1861, S. 126) zu:

Allen lüten ich nekanzu danke sprechen noch ne sol;

Min buch ne horte nie der man,deme iz al behagete wol;

Doch tröstet daz wol minen mut:

Svaz eineme dar an wirretDaz iz wol tusend dünket gut;süs blive ich unverirret.

Oberlössnitz 1921, am Tage der vor fünfzig Jahren erfolgtenGründung des Deutschen Reichs.