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Beobachtungen auf der Königlichen Universitäts-Sternwarte zu Leipzig : mit vorausgeschickter Beschreibung der jetzigen Einrichtung dieser Sternwarte, und einem Anhange geometrischen Inhalts
Entstehung
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Dahin scheint mir zuerst die in der Oonnaiss 6. t.(poui- I'an XI (1823), (herausgekommen im Jahr 1822abgeänderte, und bis jetzt darin» beybehaltene Bestim-mung: Hio 22^ 16" zu gehören, wiewohl ich den Urhe-ber dieser Angabe nicht habe ausfindig machen können.

Im Jahr 1804 d. i April nahm der hier anwesendeBaron von Zach mit einem Lenoir'schcn Multiplica-tionskrcise 50 Sonnenhöhen, jedoch nicht auf der Stern-warte, weil er hier keinen soliden Ort zur Aufstellungfinden konnte, sondern in einem Garten am Pctersthorc.Die daraus berechnete und auf die Sternwarte reducirtePolhöhe ist: 22^ 14,"2. Siehe Monatl. Corresp. B.

X. S. 391. Doch wird hinzugefügt, daß diese Bestim-mung theils wegen unstäter Witterung theils wegen eini-ger Ungewißheit in der Zeitbestimmung ein Paar Secun-den zweifelhaft seyn könne.

Eben daselbst S. 392 stehen noch folgende zwey An-gaben; Mit einem zehnzölligcn Vordaifchen Kreise fandGoldbach durch Beobachtungen der Sonne und etlicherSterne in den Jahren 1802 bis 4: 51° 22/ 12,"6.

Prof. Rüdiger fand aus Sonncnbcobachtungenmit dem Troughton'schcn Sextanten: 22^ 44".

Die letzte Dreitenbcsiimmung haben wir dem Hrn.Major Aster zu verdanken. Er erhielt aus acht, den 22März 1816 mit einem Spiegelsextanten genommenen, Cir-cummcridianhöhen der Sonne: 51022^21,"6. Zeitschriftfür Astronom^, III. Band, S. 346.