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Er setzt nämlich, 40, die Horizontalparallape derSonne im Apogäum auf 2° dagegen läßt er fürdie Sonne, nach der x>ag. 39 stehenden Tafel, über 42°Höhe (bey Sternen über 19", 216.) keine Refrak-
tion mehr statt finden. Vergl. Kastners Geschichte derMathematik. 2. Band, S. 620.
Ob nun schon diese Annahmen gar sehr von der-Wahrheit abweichen, so kommt doch eben bas Resultat
19^ heraus, wenn man beyde Beobachtungen Hom-mcls mit der richtigen Refraktion berechnet. Die Schiefeder Ekliptik ergiebt sich dabey 23° 29^, welche der wah-ren, die damals statt finden mußte, 23° 30/0 näherkommt, als die von Tycho angewendete.
Um vieles unrichtiger findet sich die Polhöhe in denvon Tycho begründeten, aber erst nach seinem, 1601 er-folgten, Tode von Keplcr im I. 1627 herausgegebenenRnd 0 lphinischcn Tafeln, wo sie — 24^ an-
gegeben ist.
R.iccioli legt in feiner Ocngrapliia. 1-oiur-msl.g,(Vonotiis 1672, Zvi) Homniels Beobachtung dergrößten Sonnenhöhe, die er im Jahr 1562 gemacht an-gicbt, zum Grnnde, und schließt daraus mit einer Höhcn-parallaxc von 6" und der Schiefe der Ekliptik 23° 30^20,"die Polhöhc — Zi° 15? 14".
Dieser Hommel-Riccioli'schcn Bestimmung sind idiemchrestcn Astronomen lange Zeit hindurch gefolgt. Sofindet sie sich in den astronomischen Tafeln von de laHire (iste Ausgabe 1722, 2te 1727) und Cassini (1740).