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Beobachtungen auf der Königlichen Universitäts-Sternwarte zu Leipzig : mit vorausgeschickter Beschreibung der jetzigen Einrichtung dieser Sternwarte, und einem Anhange geometrischen Inhalts
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ein Beweis von dem soliden Bau des Instruments, sofolgt aus den geringen Abweichungen im Sinne des Azi-muths, daß auch die Aufstellung des Instruments, un-geachtet der sgelligen Höhe über dem Erdboden, als sehrsolid betrachtet werden darf. Bedeutender sind die Aen-derungen der Lage der Axe gegen den Horizont, so daßich fast vor je zwey, um ein Paar Stunden von einan-der liegenden, Beobachtungen sie zu untersuchen genö-thigt bin.

II. Bestimmung der Polhöhe.

Es dürste, wenigstens in geschichtlicher Hinsicht, nichtuninteressant seyn, wenn ich der Darlegung der von mirin dieser Absicht angestellten Beobachtungen die früheren,mir zu Gesicht gekommenen Angaben der Leipziger Pol-höhe vorangehen lasse. Große Uebereinstimmung ist da-bey freylich nicht zu finden, abgesehen auch davon, daßbey den meisten die Stelle der Beobachtung nicht ange-geben ist, und der Durchmesser der eigentlichen Stadt,die Vorstädte nicht mitgerechnet, in der Richtung desMeridians etwa eine halbe Minute betragt.

Die älteste Bestimmung der Leipziger Polhöhe istwahrscheinlich diejenige, welche uns Tycho in seinenIiniasiusu« aufbewahrt hat. Er sagt daselbst I-iln'. I.tny. IX. ggo der i6gg zu Frankfurt erschienenenAusgabe, wo er von dcn-zu Wittcnbcrg gemachten Beo-

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