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Beobachtungen auf der Königlichen Universitäts-Sternwarte zu Leipzig : mit vorausgeschickter Beschreibung der jetzigen Einrichtung dieser Sternwarte, und einem Anhange geometrischen Inhalts
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brauche ich nur die schwächere Vergrößerung, weil bey An-wendung der stärkeren die beyden Seitenfädcn gegen ihreEnden hin vom mittleren abwärts gekrümmt und farbigerscheinen, auch die Sterne am Tage bey weiten nichtmit der Deutlichkeit (oft auch gar nicht) sich zeigen,welche die schwächere gewährt. Bey dieser schwächerenbeträgt der Durchmesser des Sehfeldes einen Grad. Dieoptische Kraft des Rohres ist so isiark, daß ich den Po-laris auch zur Mittagszeit ziemlich gut sehen kann. DenStern von der Z 4tcn Größe, si ^czuilao habe ich nochden 28 November vorigen Winters in seiner Culmination,also Z U. 19 Min. Nachmittags beobachtet. Vcrgl.Königsberg. Beobachtungen, iste Abtheil. Seite kll.

Die horizontale Axe des Rohrs ist 34 Zoll lang,die Zapfen 0,8 Zoll dick. Die Zapfen sind von Roth-guß, so wie auch die Pfannen. Um die Friction mög-lichst zu schwächen, wird die Are durch zwey, vom Hrn.Inspektor Blochmann gefertigte Gegengewichte gehoben.Demungeachtet sind die Pfannen schon etwas ausgelau-fen, was bey Anfang meiner Beobachtungen nicht derFall war, und es dürfte bald nöthig seyn, sie mit Stei-nen auslegen zu lassen.

An dem westlichen Pfeiler ist der eingetheilte Halb-kreis angebracht, auf welchen man die Polarabstandc mit

dem bloßen Auge erscheint, die Mrgrößerungszahl. Ambesten ist es, wie auch Lirtrvw bemerke, für diesen Gegen-stand den Durchmesser des scheinbaren Feldes des RohrcS selbstru nehmen.