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lassen. Das im Brennpunkte des Objectivs befindlicheFadcnnctz besieht aus einem horizontalen und drey verti-calen Silberfadcn, deren gegenseitige Abstände in runderZahl Zy" in Zeit für Sterne im Aeqnator betragen. Ichsehe mich mehrmals genöthigt, neue Faden einspannenzu lassen.
Von den zwey zum Fernrohr gehörigen Ocularcnvergrößert das eine 40, und das andere 73 mal *). Doch
Ich fand diese VergrLßeriingszablcn, so wie die weiter hinanzugebenden nach einer, der ähnlichen, Methode, welcheLictrow im ersten Theile seiner Astronomie, Seite z; 6 ,als von H. Hebel, einem jungen Mathematiker in Wien, er-funden anführt. Da dieses Lehrbuch wohl nicht allen Leserndieser Blatter zur Hand ist, und jenes Verfahren seiner Ein-fachheit und Genauigkeit wegen Empfehlung verdient, so dürfteeine kurze Mittheilung desselben Mehreren willkommen seyn. —Man richte daS Fernrohr nach einem entfernten Gegenstanddes Horizonts und stelle gleich vor das Ocular ein unbelegteSSpiegelglas vcrtieal und gegen die Ape dcS Rohrs unter einemWinke! von ungefähr 45° geneigt, so wird man mit dem, nahezwischen das Ocular und den Spiegel gebrachten, Auge daSdurch daS Rohr auf den Spiegel fallende und von diesem zu-rückgeworfene, Bild deS Gegenstandes nothwendig unter ebendem vergrößerten Winkel, wie durch das Rohr unmittelbar er-blicken. Die Größe dieses Winkels kann man nu.. leichtbestimmen, indem man, durch das Spiegelglas sehend, aufeiner, in einiger Entfernung dahinter gestellten, vcrticalcn undmit dem Fernrohr parallelen Tafel die Endpunkte der Projek-tion deS Bildes bemerkt. Die Halste des gegenseitigen Ab-standcs dieser Punkte auf der Tafel, dividirt durch die Ent-fernung der Tafel vom Ocular, giebt die Tangente der HalstedeS gesuchten Winkels, und diese Tangente dividirt durch dieTangente des halben Winkels, unter welchem der Gegenstand