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Beobachtungen auf der Königlichen Universitäts-Sternwarte zu Leipzig : mit vorausgeschickter Beschreibung der jetzigen Einrichtung dieser Sternwarte, und einem Anhange geometrischen Inhalts
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haltenen Belehrungen und praktischen Winke meine dank-baren Gesinnungen öffentlich bezeigen zu können.

Wie schon erinnert, waren dauerhafte Aufstellungdes Ramsden'schcn Mittagsfernrohrcs und des Trough«ton'schcn Kreises die Hauptpunkte, welche bey den zumachenden Vorschlagen berücksichtigt werden mußten.Die zwey Pfeiler für das erstere und die Säule für denletzteren mußten nothwendig ohne alle Verbindung mitden Fußboden des Saales in die Lhurmmaucr selbst ein-gesetzt werden und, damit die Mcridianspalten ununter-brochen fortgeführt werden konnten, entweder auf dieMorgen- oder Abendscite der Mauer zu stehen kommen.Schon früher hatte man daher den Vorschlag gethan,das Mittagsfcrnrohr auf der Morgen - und den Kreisauf der Abendscite aufzustellen, weil die Thurmmauernicht breit genug ist, um, wie sonst gewöhnlich, beydeInstrumente neben einander zu setzen. Allein diese Tren-nung der beyden Mcridianinstrumente um den ganzenDurchmesser des Thurmes mußte Nachtheile von man-cherley Art hcrbcyführcn. Ich hielt es daher für gera-thener, beyde Instrumente auf einer Seite allein, undzwar auf der Osiscite wegen den häufigen Stürmen vonAbend her, schief hintereinander aufzustellen, so daß jedesseine eigene Meridianspaltc erhielt.

Ich theilte meine Ideen über dieses und noch man-chcrlcy Abänderungen, die an dem Gebäude der Stern-warte vorzunehmen mir nöthig schien, mehreren Astrono-men mit. Unter den mir darauf bereitwilligst zugcscnde-