Uns soll man nicht Sklaven der Sinnlichkeit und desEigennutzes nennen. Uns soll nicht genügen, wasnur Augenblicke ergötzt. Wir wollen es mit der Thatbeweisen, daß ein unsterblicher Geist in uns wohnt,und daß wir nicht unwürdig das Fest des Geistes fey-ern. Christen wir sind theuer erkauft, wir sind demHerrn geweiht, unser Beruf ist Vollkommenheit, un-sre Hoffnung ewiges Leben. Das werde stats vonuns beherzigt, damit wir nicht umsonst die erhabensteVerheißung empfangen haben. Uns sey der Geistdas Pfand des himmlischen Erbes. Der Herr aber,der das gute Werk in uns anfing, wolle uns starkenund immer weiter führen, bis unser Aufenthalt aufErden geendigt ist. Amen.
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