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benheiten der Welt und auf das Thun der Menschenrecht aufmerksam sepn. Lasset uns eifrig über-unsrewichtigsten Angelegenheiten harschen. Lastet uns jedeEingebung unsrer Sinnlichkeit dabcy unterdrücken,und alles entfernen, was uns irre leiten könnte. Lai-set uns von allen Nebenabsichten uns frey machen,und waS unparthepische Prüfung uns wahr findenlaßt, unbefangen aufnehmen, wenn es auch unfernWünschen ganz entgegen wäre, wenn wir selbst da-durch tief beschämt würden. Lasset uns insbesondereden wohlthätigen Unterricht des Evangeliums dankbarschätzen, und ehrerbietig anwcndcn, oft, waS er Gro-ßes, Herzerhebendes und unfern Bedürfnissen Zusa-gendes enthalt, uns vergegenwärtigen. So werdenwir nicht bloß zur Erkcnntniß, sondern auch zum vol-len kräftigen Leben der Wahrheit gelangen.

Werdet voll Geistes, das heißte zweptens,werdet voll frommer Gefühle. Nicht bloßder Verstand, auch das Herz muß an dem edelstenVorzüge Theil nehmen. Dadurch eben erweist sichdas Leben der Wahrheit, daß sie die ihr entsprechen-den Gefühle nach sich zieht. Brächte sie gar keineBewegung in unserm Gemüthe hervor: so müßteentweder die Erkenntniß derselben sehr unvollkommen,oder die Macht der Sinnlichkeit bey uns sehr großseyn. Wie, wir sollten Gott kennen in seiner Größeund Majestät, ohne daß Ehrfurcht und Bewunderungbepm Gedanken an ihn uns ergreife, gchne daß das