nie vergebens nach Trost sehnen. Möchte sein herrli-ches Werk stats unter uns im Segen bleiben, undschnellen glücklichen Fortgang gewinnen! Nie müs-sen Leichtsinn und Kaltsinn die Macht der Wahrheitschwachen; nie müssen Unglaube und Aberglaube übersie siegen. Nie müsse sittliches Verderben uns dasköstliche Kleinod, das uns durch ihn zu Thcil ward,rauben.
Auch uns will der Geist der Wahrheit und derHeiligung sich mitcheilen, auch in uns will er geisti-ges Leben entzünden, auch uns will er wecken, bele-ben, erwärmen, mir Friede und Freude, mit Fleißim Guten und frohen Hoffnungen erfüllen. Wir kön-nen uns der Erde entreißen, und zu himmlischen Ge-sinnungen erheben. Wir sollen dahin streben, daßwir voll Geistes werden. Laß uns das Heute lebendigerkennen und tief fühlen. Der Gedanke daran er-greife mächtig unser Herz, daß wir uns willig undganz dir weihen, und immer mehr die erhabene Glück-seligkeit deiner Gemeinschaft empfinden. Amen.
Indem wir, m. Z-, das Fest des Geistes fep--rrn, können wir nicht umhin, daran erinnert zu wer-den, daß wir sinnliche Geschöpfe sind, und daß diesinnliche Natur eins^roße Gewalt über uns behaup-tet. Sinnlich sind die ersten Empfindungen, die si'chin uns regen, sinnlich die meisten Eindrücke, die wirempfangen; vom Sinnlichen Men alle unsre Wahr-
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