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thigett Anstoß und die nöthige Erleichterung geben,keineswegs aber eigne Bemühungen ersetzen. DerGeist Gottes kann sich nicht anders an uns verherrli-chen, als dadurch, daß unser Geists der ihm ver-wandt ist, sich zu ihm erhebt und ihn in sich aüf--nimmt. Lasset uns nicbt säumen, wo altes zu unsrerVervollkommnung in Thatigkeit ist, mit Ehrerbietunggegen den erhabenen Geist Gottes-, unser Heil zuschaffen.

An dem Werke des göttlichen Geistessollen wir auch außer uns thätig Theilnehmen, und vor-allem uns hüthen, daß wir ihmkeine Hindernissein den Weg legen, daß wir nirgendszur Verkennung der Wahrheit, zur Geringachtungder Tugend etwas beptragen, daß wir keinem seineGemüthsrühe rauben, keinem zum Leichtsinne oderzum Laster verleiten, daß wir bep keinem die-gutenEindrücke schwachen, die -Lehren und Erfahrungenauf ihn gemacht haben, daß wir nirgends wohlthati-ge Einrichtungen erschweren oder vereiteln. Zwarsind wir nicht im Stande, das Werk des Geistes Got-tes zu zerstören: denn er weiß alle dagegen gerichtetenAnschläge zu Nichts zu machen, und ihnen, in ihrenFolgen, eine seinen Absichten entsprechende Richtungzu geben. Aber uns selbst würden wir durch solche An-schläge verurtheilen , uns selbst würden wir die gerechteStrafe zuziehen denen kein Feind Gottes entgegen kann.Gibt es auf der andern Seite ein würdigeres und se-ligeres Geschäft, als im Dienste des unendlichen undheiligen Geistes zu arbeiten, der überall Segen ver-